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FCC will mehr Breitband-Internet im Flugzeug

Neue Frequenzen zur Luft-Boden-Kommunikation werden versteigert. Die für die Vergabe von Funk-Frequenzen in den USA verantwortliche Federal Communications Commission (FCC) will 4 MHz im Spektrum von 800 MHz versteigern, um so mehr Wettbewerb bei der Breitbandkommunikation zwischen Flugzeug und Boden zu ermöglichen. So sollen neue Angebote beispielsweise für einen breitbandigen Internetzugang im Flugzeug entstehen.
/ Jens Ihlenfeld
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Zur Versteigerung steht insgesamt ein Frequenzspektrum von 4 MHz, das sich mindestens zwei Lizenznehmer teilen sollen, um so für zusätzlichen Wettbewerb bei der Breitbandkommunikation zwischen Flugzeug und Boden zu sorgen. Ein einzelner Lizenznehmer darf maximal 3 MHz lizenzieren.

Wie die Frequenzen genutzt werden sollen, bleibt den künftigen Lizenznehmern überlassen, denkbar seien hier beispielsweise Sprach- oder Datendienste sowie ein breitbandiger Internetzugang, so die FCC.

Zugleich räumte die FCC dem bisherigen Betreiber des 800-MHz-Spektrums zur Luft-Boden-Kommunikation, Verizon Airfone, eine um fünf Jahre verlängerte, aber nicht erneuerbare Lizenz ein.

Auch kündigte die FCC an, das Handy-Verbot in Flugzeugen zu lockern, allerdings haben hier auch die Federal Aviation Administration (FAA) und die Fluggesellschaften ein Wort mitzureden.


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