Abo
  • Services:

GeForce 6200: Nvidia wirbt mit "128 MByte" für TurboCache

TurboCache-Karten sollen ab 79,- Dollar kosten

Einen Tag nach der Vorstellung des GeForce 6200 mit kleinem Onboard-Speicher und Shared-Memory-Nutzung verfeinert Nvidia seine Marketing-Strategie. Die Board-Hersteller sollen mit der Größe des Caches und der Gesamtgröße des Speichers werben - inklusive System-Memory. Dafür werden die einfachsten GeForce-6200-TurbeCache-Karten besonders billig.

Artikel veröffentlicht am ,

Wie berichtet, arbeitet Nvidias neuer GeForce 6200 mit TurboCache mit einem kleinen Cache von 16, 32 oder 64 MByte auf dem Board, den Rest der ingesamt adressierbaren 128 MByte Grafikspeicher zwackt die GPU vom Systemspeicher ab. Das Modell mit 64 MByte Cache kann überdies 256 MByte adressieren. Ein ähnliches Shared-Memory-Konzept bietet ATI mit HyperMemory.

Stellenmarkt
  1. Lidl Digital, Neckarsulm
  2. über duerenhoff GmbH, Stuttgart

In seinen Unterlagen hatte Nvidia bisher die drei Speichervarianten nach der maximalen Bandbreite klassifiziert, also etwa "GeForce 6200 w/TurboCache @ 13,6GB/s". Da dies - auch durch die Verwechslungsgefahr von "Gigabit" und "Gigabyte" (Bandbreiten werden üblicherweise in Bit pro Sekunde angegeben) - gerade die angepeilten Kunden von Lowcost-PCs kaum verstehen, war nach den ersten Berichten über die Technologie klar.

Soeben verschickte Nvidia folglich eine Erklärung an die Presse, laut der das Unternehmen die Hersteller von Grafikkarten anhalten will, stattdessen folgende auch nicht gerade unkomplizierte Bezeichnung für die Architektur zu verwenden: "GeForce 6200 w/ TurboCache supporting 128MB, including 32MB of local TurboCache". Ob die Grafikkartenhersteller dafür bereits doppelseitige Anzeigen in den Fachzeitschriften gebucht haben, ist noch nicht bekannt.

Wohl aber legt Nvidia darauf großen Wert, die 128 MByte Speicher, welche das Konzept unterstützt, stets zu nennen - auch wenn dabei bis zu 112 MByte (bei 16 MByte TurboCache) aus dem Hauptspeicher stammen. Da die Karten mit 64 MByte Cache außerdem 256 MByte adressieren können, kompliziert das die Benennung weiter. In der deutschen Werbelandschaft hat sich für rein in den Chipsatz integrierte Grafiklösungen immerhin eine Bezeichnung wie "bis zu 64 MByte Shared Memory" etabliert, die den Kunden halbwegs fair informiert. Man darf gespannt sein, wie die ersten Werbeanzeigen für PCs mit dem GeForce 6200 aussehen.

Weiterhin stellte Nvidia auch die angestrebten Preise für die TurboCache-Karten klar: 79,- Dollar bei 16 MByte, 99,- Dollar für 32 MByte und 129,- Dollar für 64 MByte. Nun kosten zwar auch beim schnellen Grafikspeicher 16 MByte mehr nicht gleich 20 Dollar - aber diese Preispunkte sind exakt am Leistungsvermögen der Varianten des direkten Konkurrenten X300 von ATI ausgerichtet. Zu welchem Preis die Hersteller die Karten dann auf den Markt bringen, ist letztlich deren Sache. [von Nico Ernst]



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 5€
  2. 59,99€
  3. 4,95€

nvidia ist online 20. Dez 2004

Hallo 123, du bist wahrscheinlich ein Mitarbeiter von nvidia, der hier die Leute...

PC 20. Dez 2004

Hallo, ich glaube das diese Diskussion eines nicht berücksichtigt! Es gibt NVIDIA-Treue...

Leopold 20. Dez 2004

3 Liter MIXgetränk*ggg*

Leopold 20. Dez 2004

Hallo, hier ist der Leo, was habt Ihr denn??? Turbocache Werbung ist doch super, endlich...

Karl 20. Dez 2004

Wo bitte bietet ATI alte Grafikkarten an ???? ATI verarscht halt Ihr Kunden nicht!


Folgen Sie uns
       


Steam Spy vor dem Aus - Bericht

Das Tool Steam Spy kann nach Valves Änderungen bei den Privatsphäre-Einstellungen des Onlineshops nach Angaben des Erfinders nicht länger funktionieren.

Steam Spy vor dem Aus - Bericht Video aufrufen
P20 Pro im Kameratest: Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz
P20 Pro im Kameratest
Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz

Mit dem P20 Pro will Huawei sich an die Spitze der Smartphone-Kameras katapultieren. Im Vergleich mit der aktuellen Konkurrenz zeigt sich, dass das P20 Pro tatsächlich über eine sehr gute Kamera verfügt: Die KI-Funktionen können unerfahrenen Nutzern zudem das Fotografieren erleichtern.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Android Huawei präsentiert drei neue Smartphones ab 120 Euro
  2. Wie Samsung Huawei soll noch für dieses Jahr faltbares Smartphone planen
  3. Porsche Design Mate RS Huawei bringt 512-GByte-Smartphone für 2.100 Euro

Digitalfotografie: Inkonsistentes Rauschen verrät den Fälscher
Digitalfotografie
Inkonsistentes Rauschen verrät den Fälscher

War der Anhänger wirklich so groß wie der Ring? Versucht da gerade einer, die Versicherung zu betuppen? Wenn Omas Erbstück geklaut wurde, muss die Versicherung wohl dem Digitalfoto des Geschädigten glauben. Oder sie engagiert einen Bildforensiker, der das Foto darauf untersucht, ob es bearbeitet wurde.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. iOS und Android Google lanciert drei experimentelle Foto-Apps
  2. Aufstecksucher für TL2 Entwarnung bei Leica

Grenzenloser Datenzugriff: Was der Cloud-Act für EU-Bürger bedeutet
Grenzenloser Datenzugriff
Was der Cloud-Act für EU-Bürger bedeutet

Neue Gesetze in den USA und der EU könnten den Weg für einen ungehinderten und schnellen weltweiten Datenzugriff von Ermittlungsbehörden ebnen. Datenschützer und IT-Wirtschaft sehen die Pläne jedoch sehr kritisch.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Elektronische Beweise EU-Kommission fordert weltweiten Zugriff auf Daten
  2. Panera Bread Café-Kette exponiert Millionen Kundendaten im Netz
  3. Soziale Netzwerke Datenschlampereien mit HIV-Status und Videodateien

    •  /