Abo
  • Services:

Sicherheitslücke im Adobe Reader 6 - Update zurückgezogen

eBooks könnten Einstiegsmöglichkeit für böswiligen Code sein

Der Sicherheitsspezialist iDefense hat in einem Security Advisory vor einer Sicherheitslücke im Adobe Reader 6.0 gewarnt. Angreifern kann es damit gelingen, in .etd-Dateien, mit denen E-Book Transaktionen abgewickelt werden, fremden Code einzuschleusen und auszuführen.

Artikel veröffentlicht am ,

Beim Parsen einer .etd-Datei kann es zu einem ungültigen Speicherzugriff kommen, wenn die Zeichenkette im Feld "Title" oder "baseurl" Steuerzeichen enthält.

Stellenmarkt
  1. M-net Telekommunikations GmbH, Augsburg
  2. über duerenhoff GmbH, Münster

Eine erfolgreiche Ausnutzung dieser Sicherheitslücke könnte den Angreifern die Möglichkeit geben, eigenen Code unter den Rechten des gerade angemeldeten Anwenders im Zielsystem auszuführen. Dazu müsste der Angreifer dem Opfer beispielsweise eine derartig manipulierte PDF-Datei oder einen entsprechenden Link zuschicken.

IDefense teilte mit, dass der Adobe Reader in der Version 6.0.2 für die Sicherheitslücke anfällig ist und vermutlich auch Vorversionen der Adobe-Reader- 6-Serie. Auch Adobe Acrobat 6.0 könnte von dem Fehler betroffen sein.

IDefense gibt als vorläufigen Workaround an, dass man die Datei "\Adobe\Acrobat 6.0\Reader\plug_ins\eBook.api" löschen sollte. Das Lesen von PDF-Dateien würde damit nicht gestört. Die fehlende eBook-API sorgt dann allerdings dafür, dass Adobe Reader keine eBooks mehr bewältigen kann.

Der Fehler soll in der Version 6.0.3 des Adobe Acrobat Reader beseitigt sein, diese zog Adobe aber kurz nach Veröffentlichung zurück, derzeit steht bei Adobe nur die Version 6.0.2 zum Download bereit.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (nur für Prime-Mitglieder)
  2. 7,99€ inkl. FSK-18-Versand
  3. 4,25€

Papa Schlumpf 18. Dez 2004

Das Problem sind interne Puffer im Programm, die man braucht, um von externen Quellen...

greeny 17. Dez 2004

*nick*, aber leider nur auf englisch und japanisch... wo bleibt n deutsches update...

mvoetter 16. Dez 2004

Das Update auf 6.0.3 ist bei Adobe aber immer noch verfügbar! Jetzt bin ich etwas...

der bastler 16. Dez 2004

Das hängt mit der heute üblichen Rechnerarchitektur zusammen, die Daten und Anweisungen...

Anonymer Feigling 16. Dez 2004

naja das Problem ist nicht der Speichertyp sondern die Speicherallokation. Dafür gibt es...


Folgen Sie uns
       


Blackberry Key2 - Test

Das Blackberry Key2 überzeugte uns nicht im Test - trotz guter Tastatur.

Blackberry Key2 - Test Video aufrufen
Esa: Sonnensystemforschung ohne Plutonium
Esa
Sonnensystemforschung ohne Plutonium

Forscher der Esa arbeiten an Radioisotopenbatterien, die ohne das knappe und aufwendig herzustellende Plutonium-238 auskommen. Stattdessen soll Americium-241 aus abgebrannten Brennstäben von Kernkraftwerken zum Einsatz kommen. Ein erster Prototyp ist bereits fertig.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Jaxa Japanische Sonde Hayabusa 2 erreicht den Asteroiden Ryugu
  2. Mission Horizons @Astro_Alex fliegt wieder
  3. Raumfahrt China lädt die Welt zur neuen Raumstation ein

Raumfahrt: Boeing und SpaceX kämpfen mit dem Regulierungschaos der Nasa
Raumfahrt
Boeing und SpaceX kämpfen mit dem Regulierungschaos der Nasa

Die neuen Raumschiffe von Boeing und SpaceX verspäten sich und werden wohl erst 2020 mit Crew fliegen. Die Aufsichtsbehörde der US-Regierung sieht einen Teil der Schuld beim Chaos im Nasa-Management.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Nasa Forscher entdecken Asteroiden, bevor er die Erde erreicht
  2. Nasa 2020 soll ein Helikopter zum Mars fliegen
  3. Raumfahrt Nasa startet neue Beobachtungssonde Tess

Hasskommentare: Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?
Hasskommentare
"Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?"

Hannes Ley hat vor rund anderthalb Jahren die Online-Initiative #ichbinhier gegründet. Die Facebook-Gruppe schreibt Erwiderungen auf Hasskommentare und hat mittlerweile knapp 40.000 Mitglieder. Im Interview mit Golem.de erklärt Ley, wie er die Idee aus dem Netz in die echte Welt bringen will.
Ein Interview von Jennifer Fraczek

  1. Nutzungsrechte Einbetten von Fotos muss nicht verhindert werden
  2. Bundesnetzagentur UKW-Abschaltung abgewendet
  3. Drupalgeddon 2 115.000 Webseiten mit Drupallücken übernommen

    •  /