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GeForce 6200 mit "TurboCache" für Lowcost-Grafik

TurboCache (Quelle: Nvidia)
TurboCache (Quelle: Nvidia)
Technisch gelöst hat Nvidia seine zum Patent angemeldete Turbo-Cache-Architektur, indem der Speicher der Karte im Wesentlichen nur noch für den Framebuffer selbst genutzt wird. Eine Texturierung im PC-Hauptspeicher spart Logik in der GPU und teure RAM-Bausteine auf der Karte. Allerdings setzt die Größe des Cache auch der Leistung Grenzen - zumal der Chip bei 16 oder 32 MByte Cache nur 128 MByte adressiert, erst mit 64 MByte sind 256 MByte vorgesehen. Im Idealfall mit 64 MByte Cache sollen noch Transferraten von bis zu 13,6 GByte pro Sekunde erreicht werden, bei 32 MByte nur noch 10,8 GByte/s. Ebenso ist die Technologie natürlich von der Systemleistung und hier insbesondere dem Chipsatz abhängig. Gegenüber Intels i915 will Nvidia mit dem hauseigenen nForce4 über 10 Prozent mehr Leistung erzielt haben.

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Neben der integrierten Grafik der Chipsätze sieht Nvidia vor allem ATIs X300-Serie als Hauptkonkurrenten für den GeForce 6200. In einem vergleichenden Benchmark des Grafikgiganten soll der i915 1.400 Punkte im 3DMark03 (1.024 x 768, ohne Antialiasing und anisotropische Filterung) erreicht haben, der 6200 mit 64 MByte ganze 2.965 Punkte. Der Radeon X300SE, immerhin auch noch um 90 Euro zu haben, kam nur auf 1.779 Punkte. Allerdings war das Testsystem mit dem Pentium 4 3,4 GHz Extreme Edition auch mit einer rund 1.000,- Euro teuren CPU bestückt.

In weiteren Nvidia-Tests auf diesem System konnte der 6200 den X300SE zum Teil um 25 Prozent schlagen (Aquamark3, UT2003), vor allem bei aktuellen Spielen wie Doom3 und FarCry mit ihren enorm großen Texturen lag die Lösung aber nur gleichauf mit der Karte, die über einen großen eigenen Speicher verfügt.

Abzuwarten bleibt, wie sich der 6200 in bezahlbaren Systemen schlägt - die Onboard-Grafik solcher Rechner dürfte er allemal schlagen. Dass Kunden demnächst auch Schnäppchen-PCs mit "GeForce 6200 Grafikkarte" angeboten bekommen werden, steht außer Frage - auch Medion will den Chip verbauen. Daneben haben sich alle großen Grafikkarten-Hersteller wie Asus, Gigabyte und MSI zum Bau von TurboCache-Karten verpflichtet. In Zukunft gilt es also, auch auf die Größe des TurboCache zu achten - dass ein PC-Hersteller freiwillig die Zahl von nur 16 MByte Grafikspeicher prominent in sein Angebot stellt, erscheint mehr als fraglich.

ATI ließ vor einigen Wochen am Rande einer Presseveranstaltung bereits durchblicken, dass man mit "HyperMemory" ebenfalls ein zum TurboCache ähnliches Verfahren in petto hat. Ob und wann dieses jedoch erscheinen soll, ist noch unklar. [von Nico Ernst]

 GeForce 6200 mit "TurboCache" für Lowcost-Grafik
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Nico Ernst 16. Dez 2004

Gut, bevor das noch weiter in einen Experten-Streit ausartet, bei dem ohnehin nur zwei...

AC 16. Dez 2004

Möchte man Texturen dynamisch per GPU verändern/erstellen legt man diese...

Nico Ernst 16. Dez 2004

Wenn aber die zu texturierenden Pixel im Systemspeicher liegen, muss die GPU sehr wohl...

jaja 16. Dez 2004

Den Texturen selbst ist wohl egal, ob sie auf Festplatte oder im RAM liegen. Aber bei 3D...

AC 16. Dez 2004

Experten wie Du? Das "Design" ist nichts weiter als AGP Funktionen unter PCIe zu...


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