Abo
  • Services:
Anzeige

Microsoft patcht unter anderem WordPad und HyperTerminal

Zahlreiche Fehler erlauben Angreifern, fremden Code auszuführen

Microsoft hatte in einem vorgezogenen Patch-Day schon Anfang Dezember 2004 bereits eine kritische Sicherheitslücke im Internet Explorer geschlossen. Nun folgen zum geplanten Patch-Day-Termin fünf weitere Patches. Dabei werden Sicherheitslücken in WordPad, dem DHCP-Server unter NT 4.0, HyperTerminal sowie dem Windows-Kernel und dem lokalen Sicherheitsdienst LSASS beseitigt.

Sicherheitslücken in WordPad gewähren Angreifern die Möglichkeit, fremden Code auszuführen und so Programme zu installieren, Daten anzusehen, zu verändern oder zu löschen sowie neue Benutzer-Accounts anzulegen. Allerdings setzt dies voraus, dass ein betroffener Nutzer mit Administrator-Rechten arbeitet. Schuld ist ein Fehler bei der Tabellen- und Schriftenkonvertierung von Word for Windows 6.0, beide lassen sich aber nicht ohne Zutun des Nutzers ausnutzen. Unter Windows XP mit Service Pack 2 und Windows Server 2003 sind die entsprechenden Komponenten standardmäßig deaktviert. Allen anderen empfiehlt Microsoft, den Patch bei nächster Gelegenheit einzuspielen.

Anzeige

Ein weiterer Patch adressiert zwei Sicherheitslücken in Microsofts DHCP-Server unter Windows NT 4.0. Eine davon erlaubt Angreifern möglicherweise eine Code-Ausführung, die andere öffnet das System für Denial-of-Service-Angriffe.

Ein Puffer-Überlauf in HyperTerminal macht das System ebenfalls anfällig, auch hier können Angreifer fremden Code ausführen. Dazu bedarf es einer entspechend präparierten HyperTerminal-Datei, die von einem User mit geöffnet werden muss. Besitzt der Nutzer Administratoren-Rechte, kann der Angreifer die Kontrolle über das System erlangen.

Gleiches gilt für einen Fehler im Windows-Kernel und im Local Security Authority Subsystem Service (LSASS), allerdings benötigt ein Angreifer hierzu direkten Zugriff, also einen Benutzer-Account auf dem entsprechenden System. Mit dem Windows XP Service Pack 2 kann die Sicherheistlücke im Windows-Kernel wahrscheinlich nur für eine Denial-of-Service-Attacke genutzt werden, dies gilt nicht für den LSASS-Fehler.

Ein fünfter Patch schließt zwei Sicherheitslücken im WINS-Server.


eye home zur Startseite
honk 16. Dez 2004

durch eingabe von format C: koennte ihr rechner formatiert werden

Der Kenner 16. Dez 2004

Das stimmt, aber du meinst sicher die Addition von zwei Produkten :-) Faktor mal Faktor...

brusch 15. Dez 2004

Wenn schon Download, dann DreamCalc.

Fabian 15. Dez 2004

Gelle. Manche Sachen sind schon merkwürdig. Und problematisch wirds, wenn es einem nie...

Fabian 15. Dez 2004

Ja und genau das ist der Punkt. Ich verzeifele wenn ich aus irgend nem Grund (z.b. bei...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Karl Dungs GmbH & Co. KG, Urbach bei Stuttgart
  2. ANSYS Germany GmbH, Otterfing (bei München)
  3. SEW-EURODRIVE GmbH & Co KG, Bruchsal
  4. Robert Bosch GmbH, Dresden


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 564,90€ + 3,99€ Versand

Folgen Sie uns
       


  1. Telekom-Software

    Cisco kauft Broadsoft für knapp 2 Milliarden US-Dollar

  2. Pubg

    Die blaue Zone verursacht künftig viel mehr Schaden

  3. FSFE

    "War das Scheitern von Limux unsere Schuld?"

  4. Code-Audit

    Kaspersky wirbt mit Transparenzinitiative um Vertrauen

  5. iOS 11+1+2=23

    Apple-Taschenrechner versagt bei Kopfrechenaufgaben

  6. Purism Librem 13 im Test

    Freiheit hat ihren Preis

  7. Andy Rubin

    Drastischer Preisnachlass beim Essential Phone

  8. Sexismus

    US-Spielforum Neogaf offenbar abgeschaltet

  9. Kiyo und Seiren X

    Razer bringt Ringlicht-Webcam für Streamer

  10. Pixel 2 XL

    Google untersucht Einbrennen des Displays



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
ZFS ausprobiert: Ein Dateisystem fürs Rechenzentrum im privaten Einsatz
ZFS ausprobiert
Ein Dateisystem fürs Rechenzentrum im privaten Einsatz
  1. Librem 5 Purism zeigt Funktionsprototyp für freies Linux-Smartphone
  2. Pipewire Fedora bekommt neues Multimedia-Framework
  3. Linux-Desktops Gnome 3.26 räumt die Systemeinstellungen auf

Verschlüsselung: Niemand hat die Absicht, TLS zu knacken
Verschlüsselung
Niemand hat die Absicht, TLS zu knacken
  1. RSA-Sicherheitslücke Infineon erzeugt Millionen unsicherer Krypto-Schlüssel
  2. TLS-Zertifikate Zertifizierungsstellen müssen CAA-Records prüfen
  3. Certificate Transparency Webanwendungen hacken, bevor sie installiert sind

Zotac Zbox PI225 im Test: Der Kreditkarten-Rechner
Zotac Zbox PI225 im Test
Der Kreditkarten-Rechner

  1. Re: Nur in Verbindung mit MS Store

    Hotohori | 17:01

  2. Re: Problem = Nutzer

    dEEkAy | 17:00

  3. Re: Auf 9.3.5 (letzte IOS 9 Version) ist der...

    non_existent | 16:59

  4. Re: Wird auch Zeit

    Eisboer | 16:58

  5. Re: Zu schnell eingegeben!?

    der_wahre_hannes | 16:58


  1. 16:38

  2. 16:28

  3. 15:53

  4. 15:38

  5. 15:23

  6. 12:02

  7. 11:47

  8. 11:40


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel