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Univa - Grid-Pioniere wollen Technik kommerzialisieren

Entwickler des Globus Toolkit starten neues Unternehmen. Die Entwickler der Grid-Software Globus-Toolkit, die derzeit am weitesten verbreitete freie Grid-Infrastruktur-Software, haben jetzt mit Univa ein neues Unternehmen gegründet. Univa soll Dienstleistungen und Support rund um Globus anbieten.
/ Jens Ihlenfeld
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Univa soll nach dem Willen seiner Gründer Steve Tuecke, Dr. Ian Foster und Dr. Carl Kesselman mit Grid-Lösungen die IT von Unternehmen optimieren und so helfen, die Kosten für die Unternehmens-IT zu senken. Dazu soll das Unternehmen die freie Software um kommerzielle Angebote ergänzen, die in diesem Umfeld notwendig sind.

Zu den Kooperationspartnern von Univa zählt unter anderem IBM, die bereits zuvor eng mit den Gründern des Unternehmen zusammengearbeitet haben.

Entwickelt wurde das Globus Toolkit bereits Mitte der 1990er-Jahre, bislang aber vorwiegend in Wissenschaft und Forschung eingesetzt. In Zukunft sollen aber auch Unternehmen verstärkt die Software einsetzen. Bereits heute setzten zahlreiche Unternehmen bei ihren kommerziellen Grid-Lösungen auf Globus, darunter Fujitsu, HP, Hitachi, IBM, NEC, Platform Computing und Sun Microsystems.

Univa will sich dabei weiterhin an Industriestandards beteiligen und an Organisationen wie dem Global Grid Forum (GGF), der Enterprise Grid Alliance (EGA) und der OASIS teilnehmen.


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