Google Groups zeigt E-Mail-Adressen nur noch unvollständig

Vorerst wirkt sich die unvollständige Anzeige von E-Mail-Adressen nur auf die englischsprachigen Seiten von Google Groups und Google Groups 2 aus, wobei immer noch Seiten auftauchen können, auf denen das nicht umgesetzt wurde. Der deutsche Ableger von Google Groups ist davon hingegen nicht betroffen, so dass hier alle Absender-Adressen weiterhin im Volltext erscheinen. Mit der Änderung will Google die Spam-Flut eindämmen, weil sich die Adressen von Spam-Versendern so nicht verwenden lassen.
Über die in Google Groups enthaltenen Antwortfunktionen kann man aber in Kontakt zu einem Autoren einer Nachricht im Usenet treten, obwohl die Adressen auf den Webseiten unvollständig sind. Problematisch wird es, wenn der Schreiber der Usenet-Nachricht zur Spam-Abwehr seine E-Mail-Adresse verfälscht hat. Denn dann erreicht eine Antwort über Google Groups ihr Ziel nicht. Ein Mensch erkennt hingegen leicht, welche Teile einer derartig manipulierten E-Mail-Adresse weggenommen werden müssen, um den Adressaten zu erreichen und kann in Kontakt mit ihm zu treten.