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Matrox bringt Parhelia für PCI-Express

Profi-Grafikkarte für Workstations und HDTV-Editing. Mit der Parhelia APVe stellt Matrox seine erste Grafikkarte für den PCI-Express-Steckplatz vor. Dank mehrerer Ein- und Ausgänge für Videosignale sollen sich besonders Mediengestalter für die neue Karte interessieren.
/ Christian Klaß
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Matrox' neues Produkt basiert auf der Parhelia-Architektur, die zwar einige DirectX-9-Features unterstützt, in den Benchmarks aber bereits von einem GeForce4 geschlagen wird. Für Spiele sind die Parhelia-Karten auch nicht gedacht, was allein schon der Preis unterstreicht: Die Parhelia APVe wird ab Februar 2005 mit 128 MByte Speicher für 379,- Euro erhältlich sein - dafür bekommen Spieler auch deutlich schnellere 256-MByte-Karten.

Vielmehr konzentriert sich Matrox mit der neuen Karte weiter auf professionelle Video- und Visualisierungsanwendungen. Insbesondere für die Video-Bearbeitung bringt die Karte zwei DVI-I-Anschlüsse und einen proprietären Video-Connector mit. Über diesen lassen sich auch HDTV-Signale in den Auflösungen 720p und 1080i ausgeben. Der Video-Profi kann also auf zwei Monitoren mit je 1.920 x 1.440 (VGA) oder 1.920 x 1.200 (DVI) Bildpunkten arbeiten und seine Arbeit über ein weiteres HDTV-Gerät kontrollieren, z.B. auf einem LCD-Fernseher mit Komponenteneingang.

Für derartige Anwendungen unterstützt Matrox weiterhin seine "WYSIWIG"-Plugins für Bildbearbeitungs- und Video-Anwendungen, mit denen sich aus der Anwendung direkt Vorschauen erstellen lassen. Diese Anzeige-Modi nehmen unter anderem auf Seitenverhältnisse und Farbtemperaturen von Video-Monitoren Rücksicht. [von Nico Ernst]


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