Profi-Grafikkarte für Workstations und HDTV-Editing. Mit der Parhelia APVe stellt Matrox seine erste Grafikkarte für den PCI-Express-Steckplatz vor. Dank mehrerer Ein- und Ausgänge für Videosignale sollen sich besonders Mediengestalter für die neue Karte interessieren.
Matrox' neues Produkt basiert auf der Parhelia-Architektur, die zwar einige DirectX-9-Features unterstützt, in den Benchmarks aber bereits von einem GeForce4 geschlagen wird. Für Spiele sind die Parhelia-Karten auch nicht gedacht, was allein schon der Preis unterstreicht: Die Parhelia APVe wird ab Februar 2005 mit 128 MByte Speicher für 379,- Euro erhältlich sein – dafür bekommen Spieler auch deutlich schnellere 256-MByte-Karten.
Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.
Vielmehr konzentriert sich Matrox mit der neuen Karte weiter auf professionelle Video- und Visualisierungsanwendungen. Insbesondere für die Video-Bearbeitung bringt die Karte zwei DVI-I-Anschlüsse und einen proprietären Video-Connector mit. Über diesen lassen sich auch HDTV-Signale in den Auflösungen 720p und 1080i ausgeben. Der Video-Profi kann also auf zwei Monitoren mit je 1.920 x 1.440 (VGA) oder 1.920 x 1.200 (DVI) Bildpunkten arbeiten und seine Arbeit über ein weiteres HDTV-Gerät kontrollieren, z.B. auf einem LCD-Fernseher mit Komponenteneingang.
Für derartige Anwendungen unterstützt Matrox weiterhin seine "WYSIWIG"-Plugins für Bildbearbeitungs- und Video-Anwendungen, mit denen sich aus der Anwendung direkt Vorschauen erstellen lassen. Diese Anzeige-Modi nehmen unter anderem auf Seitenverhältnisse und Farbtemperaturen von Video-Monitoren Rücksicht. [von Nico Ernst]