Abo
  • Services:
Anzeige

Siemens: Mobilfunk mit einem Gigabit pro Sekunde

Kombination von OFDM und MIMO erlaubt hohe Transferraten

Siemens gelang es jetzt in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik (Heinrich Hertz Institut) und dem Institut für angewandte Funktechnik, Mobilfunkdaten mit einem Gigabit pro Sekunde (1.000 Megabit/s) in Echtzeit zu übertragen und somit einen neuen Weltrekord aufzustellen. Die erzielte Geschwindigkeit ist rund 20-mal schneller als heutiges WLAN, das rund 50 Megabit pro Sekunde erreicht.

Bei ihrem aktuellen Weltrekord nutzen die Forscher eine Grundfrequenz von 5 Gigahertz, also einen Bereich, in dem zukünftige kommerzielle Übertragungskanäle liegen dürften. Die Bandbreite von 100 Megahertz (MHz) spalteten sie in eng benachbarte Trägerfrequenzen auf, die sich gegenseitig nicht stören. Dieses Orthogonal Frequency Division Multiplexing (OFDM) schützt die Signale weitestgehend vor Störungen wie Echos, die durch Reflexionen an Gebäuden entstehen.

Anzeige

Zusätzlich verwendeten die Forscher ein MIMO-System (Multi-Input-MultiOutput) aus drei Sende- und vier Empfangsantennen. Bei diesen Mehrantennensystemen übertragen mehrere Antennen gleichzeitig unterschiedliche Datenströme in demselben Funkkanal und Frequenzband. Im Vergleich zu Einzelantennen, die jeweils auf einer separaten Frequenz senden, lässt sich durch das MIMO-Verfahren die Datenrate vervielfachen, indem es das Frequenzspektrum wesentlich effizienter nutzt.

Allerdings benötigen Mehrantennensysteme eine sehr hohe Rechenleistung auf der Empfangsseite, was heutige Mobilfunk-Chips nicht leisten. Die Siemens-Forscher optimierten daher die Algorithmen für die Signalverarbeitung und implementierten sie auf heutigen Hardwarebausteinen.

Erst kürzlich gelang Siemens-Forschern in einem anderen Feldversuch die Übertragung von 360 Megabit pro Sekunde. Datenraten in diesen Größenordnungen sollen nach Ansicht von Siemens in etwa zehn Jahren für die Übertragung von Videos, Bildern und anderen Multimediadaten tatsächlich benötigt werden.


eye home zur Startseite
sss 08. Dez 2004

Ich möchte ja da nicht forschen, die sind sicher schon alle Gaga von der Strahlung.

fischkuchen 07. Dez 2004

wie oft willste den link noch posten?

JTR 07. Dez 2004

na lol die strahlung ist gar nciht so gefährlcih guckst du: http://www.analbash0rn.de...

Eben 07. Dez 2004

ich glaub ich werd impotent.....*hilfe* etz ist die strahlung eh schon so hoch etz wolln...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Bechtle Onsite Services GmbH, deutschlandweit (Home-Office)
  2. Bechtle Onsite Services GmbH, Stuttgart
  3. Alice Salomon Hochschule Berlin, Berlin
  4. Dataport, Altenholz/Kiel


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 79,98€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. 299,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. 24,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. Verbraucherzentrale

    Regulierungsfreiheit für Glasfaser bringt Preissteigerung

  2. WW2

    Kostenpflichtige Profispieler für Call of Duty verfügbar

  3. Firefox Nightly Build 58

    Firefox warnt künftig vor Webseiten mit Datenlecks

  4. Limux-Ende

    München beschließt 90 Millionen für IT-Umbau

  5. Chiphersteller

    Broadcom erhöht Druck bei feindlicher Übernahme von Qualcomm

  6. Open Access

    Konkurrenten wollen FTTH-Ausbau mit der Telekom

  7. Waipu TV

    Produkte aus Werbeblock direkt bei Amazon bestellen

  8. Darpa

    US-Militär will Pflanzen als Schadstoffsensoren einsetzen

  9. Snpr External Graphics Enclosure

    KFA2s Grafikbox samt Geforce GTX 1060 kostet 500 Euro

  10. IOS 11 und iPhone X

    Das Super-Retina-Display braucht nur wenige Anpassungen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Montagewerk in Tilburg: Wo Tesla seine E-Autos für Europa produziert
Montagewerk in Tilburg
Wo Tesla seine E-Autos für Europa produziert
  1. Elektroauto Walmart will den Tesla-Truck
  2. Elektrosportwagen Tesla Roadster 2 beschleunigt in 2 Sekunden auf Tempo 100
  3. Elektromobilität Tesla Truck soll in 30 Minuten 630 km Reichweite laden

Fitbit Ionic im Test: Die (noch) nicht ganz so smarte Sportuhr
Fitbit Ionic im Test
Die (noch) nicht ganz so smarte Sportuhr
  1. Verbraucherschutz Sportuhr-Hersteller gehen unsportlich mit Daten um
  2. Wii Remote Nintendo muss 10 Millionen US-Dollar in Patentstreit zahlen
  3. Ionic Fitbit stellt Smartwatch mit Vier-Tage-Akku vor

E-Golf im Praxistest: Und lädt und lädt und lädt
E-Golf im Praxistest
Und lädt und lädt und lädt
  1. Garmin Vivoactive 3 im Test Bananaware fürs Handgelenk
  2. Microsoft Sonar überprüft kostenlos Webseiten auf Fehler
  3. Inspiron 5675 im Test Dells Ryzen-Gaming-PC reicht mindestens bis 2020

  1. Re: München ein Beispiel wie man es nicht macht...

    Niaxa | 19:15

  2. Re: Einfach legalisieren

    AllDayPiano | 19:14

  3. Re: die 90Millionen gehen schon für die Lizenzen...

    Niaxa | 19:14

  4. Re: Scheinheilig

    Proctrap | 19:09

  5. Re: Schöne Wanzen sind das, prima auch zum...

    lixxbox | 19:07


  1. 18:40

  2. 17:44

  3. 17:23

  4. 17:05

  5. 17:04

  6. 14:39

  7. 14:24

  8. 12:56


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel