Abo
  • Services:

FairUCE - Neuer Spam-Filter von IBM

Spam-Filter überprüft nur die Identität des Absenders

IBMs "Internet Technology Group" hat auf den Entwicklerseiten des Unternehmens mit FairUCE einen neuen Spam-Filter veröffentlicht, der Spam schon verhindern soll, bevor er die Postfächer der Nutzer erreicht. Der Inhalt spielt dabei keine Rolle, der Filter prüft vielmehr die Identität des Absenders.

Artikel veröffentlicht am ,

Statt eines fortwährenden Katz- und Maus-Spiels mit Spammern, die meist schnell auf entsprechende Content-Filter reagieren, kümmert sich FairUCE nur darum, wer hinter der E-Mail steckt und soll E-Mails mit gefälschten Absenderadressen aussortieren. Dazu benötigt FairUCE nur einige zwischengespeicherte DNS-Abfragen gepaart mit einigen "if/then"-Ausdrücken.

Stellenmarkt
  1. Technische Universität Darmstadt, Darmstadt
  2. PHOENIX group IT GmbH, Fürth

FairUCE versucht, eine Verbindung zwischen der im Mail-Umschlag (Envelope) angegebenen Domain und der IP-Adresse des einliefernden Clients über eine Reihe von DNS-Abfragen zu finden. Für den größten Teil legitimer E-Mails reiche allein dieser Test aus. Klappt dies nicht, so verschickt FairUCE eine Legitimationsanfrage per E-Mail an den Absender.

Auf diese Weise könnten den Entwicklern zufolge allein 80 Prozent aller Spam-E-Mails ausgefiltert werden. Künftige Versionen sollen um Unterstützung des Sender Policy Framework (SPF) und ähnliche Systeme erweitert werden.

Wird eine Verbindung von Absender-Domain und IP-Adresse gefunden, prüft FairUCE noch Positiv- und Negativlisten des Nutzers sowie die Reputaion der Domain, um festzulegen, ob eine E-Mail akzeptiert wird oder nicht. Künftige Versionen der Software sollen dabei ein echtes Reputationssystem nutzen, während in der aktuellen Version nur über eine Whois-Abfrage ermittelt wird, seit wann eine Domain existiert.

Implementiert ist FairUCE derzeit als serverseitiger SMTP-Proxy, der zwischen verschiedenen Postfix-Instanzen unter Linux läuft. Unterstützung für Qmail und Sendmail soll evtl. später folgen, wobei nur auf der Außenseite des Proxy Postfix benötigt wird.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 7,99€ inkl. FSK-18-Versand
  2. 4,25€
  3. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)

demon driver 08. Dez 2004

Ok, das klingt im Hinblick auf die Adresschecks plausibel! Cheers, d. d.

Nameless 07. Dez 2004

"Implementiert ist FairUCE derzeit als serverseitiger SMTP-Proxy, der zwischen...

SNy 07. Dez 2004

Nein, geht mir auch so. Entweder die Formulierung ist unglücklich, oder es bedeutet eine...

Marc 07. Dez 2004

Nein, so verstehe ich das nicht. Das dürfte m.E. nur auftreten, wenn man Mails nicht...

demon driver 07. Dez 2004

Das heißt also, jeder Absender, dessen E-Mail-Account nicht im weitesten Sinne bei...


Folgen Sie uns
       


Bethesda E3 2018 Pressekonferenz -Live

Fallout 76 wird Multiplayer bieten, Starfield und Elder Scrolls 6 werden angekündigt und Bethesda bringt mit Rage 2 und Doom Eternal jede Menge Action: Konnte uns das im nächtlichen Stream begeistern?

Bethesda E3 2018 Pressekonferenz -Live Video aufrufen
Battlefield 5 Closed Alpha angespielt: Schneller sterben, länger tot
Battlefield 5 Closed Alpha angespielt
Schneller sterben, länger tot

Das neue Battlefield bekommt ein bisschen was von Fortnite und wird allgemein realistischer und dynamischer. Wir konnten in der Closed Alpha Eindrücke sammeln und erklären die Änderungen.
Von Michael Wieczorek

  1. Battlefield 5 Closed Alpha startet mit neuen Systemanforderungen
  2. Battlefield 5 Schatzkisten und Systemanforderungen
  3. Battlefield 5 Zweiter Weltkrieg mit Sprengkraft

Bargeldloses Zahlen: Warum Apple Pay sich hier noch nicht auszahlt
Bargeldloses Zahlen
Warum Apple Pay sich hier noch nicht auszahlt

Während Google Pay jüngst hierzulande gestartet ist, lässt Apple Pay auf sich warten. Kein Wunder: Der deutsche Markt ist schwierig - und die Banken sind in einer guten Verhandlungsposition.
Eine Analyse von Andreas Maisch

  1. Bargeldloses Zahlen Apple und Goldman Sachs planen Apple-Kreditkarte

Youtube Music, Deezer und Amazon Music: Musikstreaming buchen ist auf dem iPhone teurer
Youtube Music, Deezer und Amazon Music
Musikstreaming buchen ist auf dem iPhone teurer

Wer seinen Musikstreamingdienst auf einem iPhone oder iPad bucht, muss oftmals mehr bezahlen als andere Kunden. Der Grund liegt darin, dass Apple - außer bei eigenen Diensten - einen Aufschlag von 30 Prozent behält. Spotify hat Konsequenzen gezogen.
Ein Bericht von Ingo Pakalski

  1. Filme und Serien Nutzung von kostenpflichtigem Streaming steigt stark an
  2. Highend-PC-Streaming Man kann sogar die Grafikkarte deaktivieren
  3. Golem.de-Livestream Halbgott oder Despot?

    •  /