Sun mit eigener Open-Source-Lizenz gegen die GPL?

OSI soll Common Development and Distribution License prüfen

Sun hat der Open Source Initiative (OSI) mit der "Common Development and Distribution License" (CDDL) eine eigene Open-Source-Lizenz zur Prüfung vorgelegt. Sun macht aber keinen Hehl daraus, dass die Lizenz wohl inkompatibel zur GPL ist, Software unter der CDDL sich also nicht mit GPL-Software kombinieren lässt. Erst die OSI entscheidet aber, ob die Lizenz das Siegel "Open Source" erhält.

Artikel veröffentlicht am ,

Die CDDL ist von der Mozilla Public License (MPL) abgeleitet und erlaubt es zwar, Dateien, die unter der CDDL stehen, mit Dateien zu linken, die unter MPL-ähnlichen sowie "akademischen" Lizenzen wie der BSD- oder Apache-Lizenzen stehen, nicht aber mit GPL-Dateien, erklärt Claire Giordano von Suns CDDL-Team.

Stellenmarkt
  1. Full Stack Java Software-Entwickler (m/w/d)
    NOVENTI Health SE, verschiedene Standorte (Home-Office möglich)
  2. Data Engineer (m/f/d)
    Lidl Digital, Berlin, Neckarsulm
Detailsuche

Damit wäre es beispielsweise nicht möglich, CDDL-Software in einem GPL-Projekt wie Linux einzusetzen. Nun liegt es nahe, dass Sun plant, Solaris unter der CDDL als Open Source zu veröffentlichen, auch wenn Sun sich diesbezüglich zurückhält. Zwar hat Jonathan Schwartz mehrfach angekündigt, Solaris als Open Source veröffentlichen zu wollen, ob unter der CDDL, ist aber offen.

Würde Solaris aber unter der CDDL freigegeben werden, könnte Sun so verhindern, dass Teile aus Solaris in Linux übernommen werden. Ob die CDDL aber eine Open-Source-Lizenz ist, muss nun erst einmal die Open Source Initiative entscheiden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Michael - alt 07. Dez 2004

Danke für Deinen spannenden Beitrag. Ich sehe in dem Thema auf allen Seiten sehr...

Andre Schnabel 07. Dez 2004

Genausowenig darf der Code in nichtkommerzielle Anwendungen übernommen werden, ohne das...

Roman Laubinger 07. Dez 2004

Lizenz != AGB Wieso n das? Rechtskonform? -v please Nein, wenn ich meinen eigenen...

Roman Laubinger 07. Dez 2004

Natürlich. Die Treiber sind eben Closed Source - vom Hersteller des Treibers aus - und...

Otto d.O. 06. Dez 2004

Die Lizenzen arbeiten nach dem Motto "Entweder diese Lizenz ist gültig und du erkennst...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Fire TV Stick 4K Max im Test
Amazons bisher bester Streaming-Stick

Viel Streaming-Leistung für wenig Geld - das liefert der neue Fire TV Stick 4K Max. Es ist ganz klar Amazons bisher bester Streaming-Stick.
Ein Test von Ingo Pakalski

Fire TV Stick 4K Max im Test: Amazons bisher bester Streaming-Stick
Artikel
  1. Telekom-Internet-Booster: Feldtest bringt über 600 statt 50 MBit/s ins Haus
    Telekom-Internet-Booster
    Feldtest bringt über 600 statt 50 MBit/s ins Haus

    Die Telekom beginnt mit 5G DSL. Dafür wird im Haushalt eine Außenantenne benötigt.

  2. Pulsar Fusion: Mit Plastikmüll-Treibstoff in den Weltraum
    Pulsar Fusion
    Mit Plastikmüll-Treibstoff in den Weltraum

    Das Raumfahrt-Start-up Pulsar Fusion hat einen hybriden Treibstoff aus Plastikmüll entworfen. Die ersten Testzündungen waren erfolgreich.

  3. Steam: Landwirtschafts-Simulator 22 schlägt Battlefield 2042
    Steam
    Landwirtschafts-Simulator 22 schlägt Battlefield 2042

    Bessere Wertung, höhere Verkaufszahlen und mehr Multiplayer: Auf Steam gewinnt Landwirtschafts-Simulator 22 haushoch gegen Battlefield 2042.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Heute ist Cyber Monday • AMD Ryzen 7 5800X 348€ • Nur noch heute bis 50% auf Amazon-Geräte • 3 für 2: Star Wars & Marvel • Bis 50% auf beyerdynamic + Gratis-Kopfhörer • Cyber Monday bei MM/Saturn (u. a. Xiaomi 11 Lite 5G 299€) • Alternate (u. a. be quiet CPU-Kühler 29,99€) [Werbung]
    •  /