Neue Winamp-Version schließt gefährliches Sicherheitsloch
Über manipulierte Playlisten-Dateien kann ein Angreifer über Winamp beliebigen Programmcode ausführen und sich so eine umfassende Kontrolle über ein fremdes System verschaffen. In der Winamp-Datei "in_cdda.dll" steckt ein Abgrenzungsfehler, über den ein Buffer Overflow ausgelöst werden kann, was dann die Ausführung von Programmcode ermöglicht. Ein Angreifer muss dazu lediglich eine manipulierte Playlisten-Datei im Format .m3u etwa auf einer Webseite zum Download bereitstellen oder per E-Mail versenden und seine Opfer so zum Öffnen dieser Datei bringen.
Das Sicherheitsloch(öffnet im neuen Fenster) wurde für die Winamp-Version 5.05 und 5.06 bestätigt, könnte aber auch in früheren Versionen der Software stecken. Mit der ab sofort kostenlos zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereitgestellten Version 5.07 von Winamp soll das Sicherheitsleck nun endlich geschlossen werden.