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Electronic Arts verspricht Besserung gegenüber Angestellten

Kaum konkrete Vorschläge zur Verbesserung der Arbeitssituation. Der Spielehersteller Electronic Arts, der in den USA laut diverser Medienberichte Probleme mit Angestellten bekommen hat, die über viele und unbezahlte Überstunden klagen würden, hat nun nach einem Artikel von CNet Arbeitsplatzreformen angekündigt. Wie man allerdings mit dem Problem der engen Terminpläne vor Spieleveröffentlichungen umgehen will, die letztlich Ursache der hohen Arbeitsbelastungen sind, weiß man bei EA nach eigenen Angaben nicht.
/ Andreas Donath
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Nach einem Bericht von CNet gibt es nun ein Memo der Electronic-Arts-Personalabteilung, das indirekt Bezug nimmt auf die Anschuldigungen. Darin heiße es unter anderem, dass EA einige Jobs neu einstufen will, so dass die Angestellten für Überstunden bezahlt werden können. Gleichzeitig wird allerdings auch auf die angeblich den Anforderungen von Technologiefirmen nicht mehr zeitgemäßen Arbeitnehmergesetze in den USA geschimpft.

Ausgelöst wurde die Sache durch den Blog-Eintrag der Ehefrau eines EA-Mitarbeiters, in dem es heißt, EA fordere von seinen Mitarbeitern eine Arbeitszeit von 9 bis 22 Uhr täglich, an sieben Tagen pro Woche. Lediglich am Samstag dürften die Mitarbeiter bei guter Arbeit früher, gegen 18:30 Uhr gehen.

Auch Sammelklagen von Angestellten gegen EA seien in Vorbereitung. Diese fordern eine Bezahlung ihrer Überstunden. EA wies die Vorwürfe damals zurück.


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