Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Bericht: Bundesregierung will Breitband-Internet für alle

Breitbandatlas soll Alternativen zu DSL fördern. Auch wenn die Zahl der breitbandigen DSL-Anschlüsse weiterhin rasant steigt, bleiben doch weiße Flecken auf der Karte, denn dort wo die Telekom kein DSL zur Verfügung stellt, fehlt es zumeist auch an Alternativen. Dies will die Bundesregierung in den kommenden Jahren ändern und allen Haushalten einen breitbandigen Internetzugang ermöglichen, meldet die Financial Times Deutschland.
/ Jens Ihlenfeld
Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

Das Blatt zitiert(öffnet im neuen Fenster) einen Brief des Bundeswirtschaftsministers Wolfgang Clement an den CSU-Wirtschaftspolitiker Johannes Singhammer, der den Minister aufgefordert hatte, einen Überblick über die "weißen Flecken bei der Versorgung" zu geben.

"Mir ist es wichtig, dass breitbandige Infrastrukturen flächendeckend verfügbar sind. Mein Haus erarbeitet deshalb ein Konzept, wie sich dieses Ziel mittelfristig erreichen lässt" , zitiert die Financial Times Deutschland aus dem Schreiben von Clement. Mit einem "Breitbandatlas" wolle das Ministerium einen Überblick der Verfügbarkeit von Breitbandtechnologien und Anbietern und somit Anreize für gezielte Investitionen in unterversorgten Gebieten geben.

Der "Breitbandatlas" soll bis zum Frühjahr 2005 fertig gestellt werden. Allerdings setzten die meisten Breitbandanbieter auf der Infrastruktur der Telekom auf und stellen somit in den Regionen, in denen die Telekom kein DSL anbietet, keine Alternative dar. Mittlerweile hat die Telekom allerdings in städtischen OPAL-Regionen (Glasfaserinfrastruktur) begonnen, ihre Leitungen mit Kupfer zu überbauen, um DSL zu ermöglichen.


Relevante Themen