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Handy-Markt: Nokia verliert, Samsung rückt auf

Motorola verliert zweiten Platz und rutscht auf Rang drei. Im dritten Quartal 2004 hatte Nokia auf dem westeuropäischen Handy-Markt Einbußen zu verzeichnen, die sich auch weltweit bemerkbar machen. Zwar konnte der Branchen-Primus die Marktführerschaft verteidigen, musste aber im Vergleich zum Vorjahr Marktanteile an Konkurrenten abtreten. Stark zulegen konnte Samsung und landete auf dem zweiten Rang, der bislang fest in der Hand von Motorola war.
/ Ingo Pakalski
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Trotz der Rückgänge von Nokia bleiben die Finnen nach Berechnungen der Marktforscher von Gartner Dataquest mit deutlichem Abstand bei einem Anteil von 30,9 Prozent klarer Marktführer. Im Vorjahr konnten die Finnen noch einen Marktanteil von 34,2 Prozent erreichen. Auf dem weltweiten Handy-Markt ergatterte Samsung mit einem starken Zuwachs erstmals im dritten Quartal 2004 den zweiten Platz mit einem Marktanteil von 13,8 Prozent (Vorjahr: 11,2 Prozent).

Der Zuwachs von Samsung hat Motorola auf Rang drei abrutschen lassen, allerdings liegt der Handy-Hersteller mit einem Anteil von 13,4 Prozent (Vorjahr: 14,7 Prozent) dicht hinter Samsung, so dass sich hier für die Zukunft ein harter Kampf zwischen Platz zwei und drei abzeichnet. Neben Motorola musste auch Siemens Einbußen hinnehmen, konnte aber seinen vierten Platz knapp verteidigen: Der weltweite Marktanteil von Siemens ging von 9,1 Prozent im dritten Quartal 2003 auf 7,6 Prozent im dritten Quartal 2004 zurück.

Mit einem Marktanteil von 6,7 Prozent konnte sich LG den fünften Platz sichern und liegt damit vor Sony Ericsson, die sich auf dem sechsten Rang bei einem Marktanteil von 6,4 Prozent eingefunden haben. Insgesamt wuchs der Handy-Markt weltweit im dritten Quartal 2004 um 26 Prozent und kommt auf 167,07 Millionen verkaufte Mobiltelefone.


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