Abo
  • IT-Karriere:

Counter-Strike im Web-Café: Valve besiegt VU Games

Nur Valve darf Internet-Café-Lizenzen für Counter-Strike und Co. vergeben

Der Spiele-Publisher Vivendi Universal Games (VU Games) hat laut dem Bundesgerichtshof in Seattle in der Vergangenheit unrechtmäßg von Valve Software entwickelte Spiele an Internet-Cafés vertrieben. Dem Half-Life-2-Entwickler Valve soll wegen der Urheberrechtsverletzung ein Schadensersatz in nicht genannter Höhe zustehen.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Klage dazu hatte Valve bereits im August 2002 wegen Urheberrechtsverletzung gegen die Vivendi-Universal-Games-Marke Sierra On-Line (heute: Sierra Entertainment) eingereicht und zeigt sich nun erfreut über den Ausgang des Verfahrens. Im Jahr 2001 hatten Valve und VU Games neue Verträge vereinbart, mit denen Valve die Online-Distribution selbst übernehmen konnte und die alleinigen Rechte an den Spielen erhielt. In der von VU Games in diesem Jahr eingereichten Gegenklage wirft VU Games Valve Täuschung und Unehrlichkeit vor, da Valve damals VU Games in Bezug auf die konkreten Pläne für seinen Bezahl-Download-Dienst Steam nicht informiert habe.

Stellenmarkt
  1. Computacenter AG & Co. oHG, Erfurt, Kerpen (bei Köln)
  2. Pohl Verwaltungs- und Beteiligungs GmbH & Co. KG, Düren

Valve zufolge hat Richter Thomas S. Zilly geurteilt, dass Sierra/VU Games und seine Partner nicht autorisiert sind, Valve-Spiele direkt oder indirekt über Internet-Cafés für Pay-to-Play-Aktivitäten zur Verfügung zu stellen. Richter Zilly soll Valve einen Schadenersatz zugestanden haben, der die entstandenden Urheberrechtsverletzungen kompensieren soll. Wie viel VU Games nun zu bezahlen hat, ist nicht bekannt.

Valve-Gründer und -CEO Gabe Newell zeigt sich erfreut über den Ausgang und sieht den bestehenden Publishing-Vertrag mit VU Games bestätigt. "Das sind gute Nachrichten für Valve und seine Cyber-Café-Partner rund um die Welt", so Newell. Das "Valve Cyber Café Program" sei der einizige legale Weg, um Valve-Spiele wie Counter-Strike in Internet-Cafés oder Spiel-Centern anbieten zu können.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 127,99€ (Bestpreis!)
  2. ab 369€ + Versand

michael 03. Dez 2004

Also, ihr wisst doch dass ich von Valve nicht viel halte, Sie haben ohne grund meinen...

DecTher 03. Dez 2004

@BaphSlayah da du der eula zugestimmt hast vor der installation dürfte der händler die...

Nibbler 02. Dez 2004

Ich bin kein Anwalt, aber soweit wie ich informiert bin, kann es u.U. trotzdem in...

BaphSlayah 02. Dez 2004

Nur mal sonne dumme Frage, was passiert (nur theoretisch) wenn man sich des Spiel kauft...

DecTher 01. Dez 2004

schön zu sehen das es noch spieler gibt die noch denken können


Folgen Sie uns
       


Wasserstoff-Mercedes GLC F-Cell im Test

Der Mercedes GLC F-Cell ist eines der wenigen Serienfahrzeuge mit Brennstoffzellenantrieb. Wir haben das Auto getestet.

Wasserstoff-Mercedes GLC F-Cell im Test Video aufrufen
Raumfahrt: Galileo-Satellitennavigation ist vollständig ausgefallen
Raumfahrt
Galileo-Satellitennavigation ist vollständig ausgefallen

Seit Donnerstag senden die Satelliten des Galileo-Systems keine Daten mehr an die Navigationssysteme. SAR-Notfallbenachrichtigungen sollen aber noch funktionieren. Offenbar ist ein Systemfehler in einer Bodenstation die Ursache. Nach fünf Tagen wurde die Störung behoben.


    Google Maps in Berlin: Wenn aus Aussetzfahrten eine neue U-Bahn-Linie wird
    Google Maps in Berlin
    Wenn aus Aussetzfahrten eine neue U-Bahn-Linie wird

    Kartendienste sind für Touristen wie auch Ortskundige längst eine willkommene Hilfe. Doch manchmal gibt es größere Fehler. In Berlin werden beispielsweise einige Kleinprofil-Linien falsch gerendert. Dabei werden betriebliche Besonderheiten dargestellt.
    Von Andreas Sebayang

    1. Maps Duckduckgo mit Kartendienst von Apple
    2. Google Maps zeigt Bikesharing in Berlin, Hamburg, Wien und Zürich
    3. Kartendienst Qwant startet Tracking-freie Alternative zu Google Maps

    Ricoh GR III im Test: Kompaktkamera mit Riesensensor, aber ohne Zoom
    Ricoh GR III im Test
    Kompaktkamera mit Riesensensor, aber ohne Zoom

    Kann das gutgehen? Ricoh hat mit der GR III eine Kompaktkamera im Sortiment, die mit einem APS-C-Sensor ausgerüstet ist, rund 900 Euro kostet und keinen Zoom bietet. Wir haben die Kamera ausprobiert.
    Ein Test von Andreas Donath

    1. Theta Z1 Ricoh stellt 360-Grad-Panoramakamera mit Profifunktionen vor
    2. Ricoh GR III Eine halbe Sekunde Belichtungszeit ohne Stativ

      •  /