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OSC: Open Source soll erwachsen werden

Finanzielle Absicherung und Qualitätssicherung für Open-Source-Unternehmen. Rund 60 unabhängige Open-Source-Unternehmen haben jetzt in Großbritannien das "Open Source Consortium" (OSC) gegründet. Gemeinsam will man den Einsatz von Open Source fördern, sich aber zugleich gegenseitig absichern und eine Qualitätssicherung für Open Source bieten.
/ Jens Ihlenfeld
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So will das OSC Versicherungs- und Risikolösungen anbieten, die Mitglieder bei der Verhandlung profitabler Verträge mit Kunden, der Aufnahme von Kapital oder der Einstellung von Personal unterstützen sollen. Aber auch bei der intelligenten Investition der Erträge, einer Optimierung der Supply Chain und der rechtlichen Schulung in Bezug auf geistiges Eigentum will man die Mitglieder unterstützen.

So will man die Sicherheit und Planbarkeit für alle Mitglieder verbessern. Mit einem strikten Werk finanzieller Regeln sollen Forderungsausfälle von vornherein ausgeschlossen werden, auch dann, wenn ein Unternehmen doch Pleite geht. Fällt ein OSC-Unternehmen in einem Projekt aus, soll die Weiterentwicklung insgesamt sichergestellt und ggf. dafür gesorgt werden, dass ein anderes OSC-Unternehmen einspringt.

Zudem will das OSC eine Qualitätssicherung in der Open-Source-Industrie etablieren. Dabei geht es vor allem um die Einführung entsprechender Prozesse seitens der Unternehmen, die einen ersten Schritt hin zu einer ISO-9001-Zertifizierung darstellen sollen. Dazu soll ein entsprechendes Rahmenwerk bereitgestellt werden, das die Firmen unterstützt, ihnen aber auch eine Selbsteinschätzung erlauben soll.


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