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FSFE wird Beobachter der WIPO

WIPO soll sich Erweiterung des geistigen Reichtums der Menschheit widmen. Die "World Intellectual Property Organization", kurz WIPO, eine von 16 spezialisierten Agenturen der Vereinten Nationen, hat der Free Software Foundation Europe (FSFE) jetzt den Status eines Beobachters zuerkannt. Die WIPO widmet sich hauptsächlich globalen Regeln rund um das geistige Eigentum, von Urheber- über Marken- bis hin zum Patentrecht.
/ Jens Ihlenfeld
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"Es gibt viele aktuelle Gefahren für die Freiheit unserer Gesellschaft und Wirtschaft in einer wissensbasierten Gesellschaft – von der European Copyright Directive (EUCD) bis hin zur Ausdehnung der Patentierbarkeit – die zumindest ideologisch ihren Ursprung auf dieser Ebene haben und deren Diskussion abgeschlossen ist, wenn sie das nationale Recht erreichen" , erläutert die FSFE ihre Bemühungen um den Status eines Beobachters bei der WIPO. Der Antrag wurde 2003 gestellt und während der Versammlung der WIPO-Mitgliedsstaaten vom 27. September bis 5. Oktober 2004 angenommen.

Die FSFE will nun innerhalb ihrer WIPO-Projektteams(öffnet im neuen Fenster) sowie in Zusammenarbeit mit anderen Teilnehmern Einfluss auf die grundsätzliche Ausrichtung der WIPO nehmen. Die WIPO soll sich nach Meinung der FSFE stärker "dem Ziel der Erweiterung des geistigen Reichtums der gesamten Menschheit mit Hilfe flexiblerer, nachhaltigerer und effektiverer Werkzeuge" , widmen, statt wie bisher vor allem die kommerzielle Nutzung von geistigen Eigentum im Blick zu haben.

"Wann immer die Zivilgesellschaft während des Weltgipfels zur Informationsgesellschaft (WSIS) der Vereintein Nationen versucht hat, den Themenbereich der Patente, Urheberrechte oder Warenzeichen anzusprechen, wurde uns mitgeteilt, dass die WIPO der Ort für diese Diskussionen und Änderungen sei" , erklärt SFE-Präsident Georg Greve. Seine Schlussfolgerung: "Wenn WIPO der Ort für diese Fragen ist, dann müssen wir dort hin, um die Freiheit im digitalen Zeitalter zu bewahren."


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