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Reaktion auf Treo-650-Speicher - Erklärung zu Flash-Speicher

Die festplattenähnliche Arbeitsweise des Flash-Speichers erklärt auch, warum der Programmstart von Applikationen auf Flash-Geräten doch ein Stück länger dauern kann als man es von RAM-Geräten gewohnt ist. Zwar gilt das oft nur für einen ersten Programmaufruf, weil dann offenbar die Applikation bei einem erneuten Aufruf aus dem RAM geladen wird, sofern diese sich noch darin befindet. Im direkten Vergleich zu einem RAM-Modell kann also der Programmstart eines Flash-Geräts deutlich länger dauern. Während ein RAM-Gerät die meisten Applikationen sofort aufruft, kann es bei Flash-Geräten zu einer im direkten Vergleich deutlichen Verzögerung von 1 bis 2 Sekunden kommen.

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Diese Arbeitsweise führt dazu, dass einige Applikationen für die neuen Flash-Geräte erst ein Update erfordern, um den Flash-Speicher entsprechend zu unterstützen, wozu derzeit unter anderem SnapperMail und DateBk5 gehören. Die Probleme resultieren aus dem Einsatz des Flash-Speichers und haben nichts mit der Größenbeschränkung des RAM zu tun. Nach palmOne-Angaben könnten Applikationen aber auch damit Probleme haben, dass der RAM nur 10 MByte groß ist, so dass entsprechende Applikationen aktualisiert werden müssen.

Da der Programmspeicher in den Flash-Geräten aus nicht flüchtigem Flash-Speicher besteht, bleiben Daten und Programme auch bei einem leeren Akku erhalten, weil dieser Speichertyp keine ununterbrochene Stromversorgung benötigt, um die darin abgelegten Daten zu speichern. Allerdings hat Flash-Speicher den Nachteil, dass im Unterschied zu RAM ein Dateisystem verwendet wird.

In diesem Fall ist es ein FAT-Dateisystem, das als kleinste Organisationseinheit mit 512 Byte großen Clustern arbeitet, was verhindert, dass die nutzbare Speichermenge von 22 MByte im Treo 650 in der Praxis voll verwendet werden kann. Denn Dateien, die kleiner als 512 Byte sind, belegen immer einen ganzen Cluster, während der übrige Speicherplatz dieses Clusters ungenutzt bleibt. Dies verringert die Gesamtkapazität des Speichers dann entsprechend.

Die Cluster-Speicherung gilt nicht nur für Applikationen, sondern auch für alle Termine, Adressen, Notizen und Aufgaben, was zu einem entsprechen drastischen Speicherschwund führt. Denn diese Art von Daten benötigen in der Regel deutlich weniger Speicher als 512 Byte, so dass auf einem Flash-Gerät jeder Termin, jede Adresse und jede Aufgabe sowie jede Notiz nun mindestens 512 Byte Speicher belegt.

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:-) 26. Nov 2004

Vielleicht hat man auch nur einen Speicher mit einem seriellen I/O genommen, wobei die...

ip (Golem.de) 26. Nov 2004

Liebe Leserinnen und Leser, dem Artikel wurde am Ende ein Absatz hinzugefügt, der über...

Thomas (Toem... 26. Nov 2004

Hallo, ja, es sind nur 2 "Dateien". Du musst unterscheiden zwischen der Zuordnung der...

dulux 26. Nov 2004

OK, das erklärt das alles zweimal vorhanden ist. Aber man liegt doch nicht jede Addresse...

Thomas (Toem... 26. Nov 2004

Hallo, beim den neuen Geräten, ab T3, bzw. TE sind neue Applikationen mit mehr Feldern...


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