Studie untersucht kommerzielle deutsche Webseiten

Die am häufigsten anzutreffende Umsatzform ist das Online-Shopping: Fast die Hälfte (47 Prozent) der umsatzgenerierenden Domains weist einen eigenen Online-Shop auf, davon sieben Prozent in Kombination mit Werbeflächen. 15 Prozent verlinken ausgehend von der eigenen Domain zu externen Online-Shops. Gut ein Drittel (34 Prozent) der umsatzgenerierenden Domains fungiert als Werbeträger, weitere vier Prozent veröffentlichen Kleinanzeigen. Lediglich sechs Prozent der umsatzgenerierenden Domains können nicht Online-Shopping oder -Werbung zugeordnet werden. Dazu zählen unter anderem die mehr als 13.000 Paid-Service-und Paid-Content-Angebote.

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Im Jahr 2000 ist deutlich der Scheitelpunkt und im Jahr 2001 der Crash des Internet-Booms zu erkennen. 2003 kehrte offensichtlich der Gründergeist zurück. Unabhängig von der Finanzierungsstruktur erzielt die Hälfte der Unternehmen heute bereits Gewinn mit dem Betrieb ihrer Webseiten. "Besonders erfreulich ist, dass sich dieser Anteil in den kommenden zwei Jahren deutlich erhöhen wird" zeigt sich BVDW-Präsident Arndt Groth (Interactivemedia CCSP GmbH) optimistisch.

Unternehmen, die einen Webshop betreiben, erreichen den Break-Even fast ein ganzes Jahr früher als Betreiber von Seiten, die sich über Online-Werbung finanzieren. Im Schnitt dauert es von der Gründung des Unternehmens bis zum realen oder erwarteten Break-Even etwas mehr als drei Jahre.

In nahezu allen Positionen erwarten die Unternehmen einen Mitarbeiterzuwachs. Die rund 376.000 Beschäftigten sollen bis Anfang 2005 auf mehr als 400.000 wachsen. Der Arbeitsmarkt wird dabei größtenteils mit fest angestellten Mitarbeitern bestritten. Während im Januar 2004 noch etwa 157.000 Vollzeit-Mitarbeiter eingestellt waren, sollen es 2005 schon 162.000 werden.

Insgesamt sind bei den Online-Shops in Deutschland etwas mehr Menschen (rund 260.000) beschäftigt als bei den werbefinanzierten Anbietern (rund 243.000). Für das nächste Jahr erwarten die Werbeträger einen etwas höheren Mitarbeiterzuwachs als die Shop-Betreiber. Nur wenige Anbieter verfügen dabei über mehr als einen Standort. Vermutlich wegen der Offline-Filialgeschäfte ist die Anzahl der Standorte von Online-Shops etwas höher als die der Anbieter mit Online-Werbeflächen.

Die komplette Studie steht unter bvdw.org zum Download bereit.

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 Studie untersucht kommerzielle deutsche Webseiten
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anton 25. Nov 2004

"und meine lieblingsseite ist bandnews.org - eine der wenigen werbefreien seiten" ;-)

jacques saunière 24. Nov 2004

ih gitt, quakenet-kiddies mit ihrem fishbot @ plonk

der minister 24. Nov 2004

_ <o )_ , ( ( ) ^^^^^^^^^^ quak quak

Plonk 24. Nov 2004

<°))))<>

Horst 24. Nov 2004

... www.microsoft.de Die ist: - informativ - kompetent - kundenorientiert...



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