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Mieterschutzbund warnt vor Abzocke bei Umstieg auf DVB-T

Vermieter wollen Mieter zu Abschluss von Kabel-Fernsehverträgen zwingen

Der Ausbau des digitalen Antennenfernsehens DVB-T sorgt bei der Wohnungswirtschaft für eine erstaunliche Begeisterung für den konkurrierenden Empfangsweg Kabelfernsehen. In Norddeutschland, Rheinland-Pfalz und in Teilen des Ruhrgebiets, wo das digitale Überallfernsehen seit kurzem den bisherigen analogen Antennenempfang ersetzen soll, erhalten zahlreiche Mieter in diesen Tagen Post, in der die Vermieter sie über den Abschluss eines Kabelvertrages und in der Folge über steigende Betriebskosten informieren, schreibt der Spiegel.

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In einigen Anschreiben wird gar suggeriert, der Gesetzgeber lasse der Wohnungswirtschaft keine andere Wahl. "Eine Unverschämtheit", schimpfte Eckard Pahlke, Vorstandsmitglied des deutschen Mieterbundes, der in den vergangenen Wochen "eine eklatante Zunahme dieser Fälle" registrierte.

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Tatsächlich können bisherige Analog-Antennenzuschauer nach einer Einmal-Investition in einen DVB-T-Empfänger (ab etwa 79 Euro im Elektronikhandel) künftig 20 oder mehr Programme sehen - auch ohne Kabelanschluss, für den monatliche Kosten anfallen. Pahlke vermutet hinter der plötzlichen Kabel-Begeisterung vieler Vermieter "wirtschaftliche Interessen".

Nach den Erfahrungen in Berlin, wo der DVB-T-Umstieg schon vor zwei Jahren begann, scheint das Misstrauen berechtigt: Dort versuchten damals mehrere Wohnungsunternehmen, ihre Mieter zu Kunden eigener Kabel-Tochterfirmen zu machen.



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wurm 20. Mai 2006

danke! mist, dass ich deinen beitrag über ein jahr nicht gesehen habe. nun kommt dvbt ja...

Nehls 21. Jul 2005

Hast du darauf schon eine Antwort bekommen? gruss Nehls aus bielefeld brackwede ich habe...

garfield 04. Apr 2005

in bad rothenfelde nähe bielefeld funktioniert der dvb-t seit nov 2004 einwandfrei. ihr...

ohlig 31. Jan 2005

Wer kann mir denn sagen, wann das Oberzentrum Bielefeld in Ostwestwalen mit dvb-t...

Hurricane 22. Nov 2004

Ich glaube da musst DU eher 500€ wegen zuwiderhandlung gegen das verbot in die "schlechte...


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