Sellerent: Online-Auktion einmal andersherum

Internet-Auktionsportal will Verbrauchern die Schnäppchenjagd abnehmen

Mit der Online-Auktionsplattform www.sellerent.de will Abracon den Spieß umdrehen: Nicht Käufer sollen sich gegenseitig überbieten und die Preise in die Höhe treiben, sondern Händler sollen um den Kunden buhlen und sich in ihren Preisen gegenseitig unterbieten. So will Abracon Endkunden das Feilschen im Ladengeschäft ersparen.

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Kunden stellen dazu ihr Kauf- oder Mietgesuch und ihre maximale Zahlungsbereitschaft in die Plattform ein. Händler und Anbieter können sich dann während der Auktionszeit unterbieten, um das Geschäft zu machen. Sellerent soll auf diese Weise auch für die Einkaufsabteilungen von Unternehmen und Behörden interessant sein.

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Abracon verlangt von Käufern eine Einstellgebühr in Höhe von 0,20 Euro, die bei Abschluss eines Kaufvertrages über die Plattform aber nicht berechnet werden. Damit will man in erster Linie verhindern, dass Käufer mit vollkommen abstrusen Preisvorstellungen die Plattform unbrauchbar machen.

Händler und Anbieter zahlen eine monatliche Grundgebühr in Höhe von zehn Euro für jede freigeschaltete Hauptkategorie sowie umsatzabhängige Transaktionsgebühren. Letztere reichen von 20 Cent bei Umsätzen unter zehn Euro bis zu 1,5 Prozent des Erlöses bei Umsätzen über 1.000 Euro. Hauptkategorien sind neben Telekommunikation auch Reise, Spiele, Foto und Video, Bücher, Tickets, Baby/Kind und Musikinstrumente.

Aus Datenschutzgründen werden Kaufgesuche unter einem frei zu vergebenden Nutzernamen in das Sellerent-Portal eingestellt. Die dahinter liegenden Daten wie Name und Adresse erhält nur der Anbieter, der letztlich die Transaktion durchführt. Abracon will zudem eingestellte Kaufgesuche regelmäßig auf nicht gesetzmäßige Inhalte hin überprüfen und Verbraucher, die verbotene Inhalte einstellen, von der Nutzung des Portals ausschließen.

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