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Neue übertaktete GeForce-6- und Radeon-X800-Grafikkarten

Gainward und Mad-Moxx warten mit neuen Produkten auf. Für Standardprodukte sind weder Grafikkartenhersteller Gainward noch der Online-Händler Mad-Moxx bekannt. Beide haben in dieser Woche neue AGP-Grafikkarten vorgestellt, von Gainward kommen drei teils deutlich übertaktete GeForce-6600-GT-Grafikkarten, während Mad-Moxx zwei aufgemotzte Radeon-X800-SE-Grafikkarten anbietet.
/ Christian Klaß
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Gainward hat drei AGP-Grafikkarten mit Nvidias gehobenem Mittelklasse-Grafikchip GeForce 6600 GT und je 128 MByte DDR3-Speicher vorgestellt. Im Vergleich mit den leistungsfähigeren GeForce-6800-Chips verfügt der 6600 GT nur über eine 128-Bit- statt eine 256-Bit-Speicherschnittstelle, 8 Pixel-Pipelines (statt 12 oder 16) und 128 statt 256 MByte GDDR3-SDRAM.

Das Standardmodell "Gainward PowerPack! Ultra/1960 XP" wird mit dem 6600-GT-üblichen 500-MHz-Grafikchip- und Speichertakt betrieben, das mittlere Modell "Gainward PowerPack! Ultra/1960 XP Golden Sample" schafft es zumindest beim Grafikchip auf 520 MHz und beim Topmodell "Gainward PowerPack! Ultra/1960 XP Golden Sample GLH" ("Goes Like Hell") wird der Grafikchip mit 540 MHz getaktet. Auch der Speicher der Ultra/1960 XP GS GLH ist schneller (1.6 ns statt 2.0 ns) und wird mit 575 MHz getaktet.

Alle drei AGP-Grafikkarten bieten zwei DVI-Anschlüsse und je einen Video-Ein- und -Ausgang, zwei DVI/VGA-Konverter liegen bei. Ab Ende November will Gainward mit der Auslieferung beginnen, die Preise liegen bei 249,- Euro für das 500-MHz-Modell, bei 299,- Euro für das 520-MHz-Modell und bei 349,- Euro für das 540-MHz-Modell mit schnellerem Speicher. Bei den beiden teureren Modellen verspricht Gainward eine weitere Übertaktbarkeit der Grafikchips und auch des Speichers.

Der Online-Händler Mad-Moxx bietet hingegen zwei Grafikkarten mit Radeon X800 SE, einem zur Überbrückung von ATI-Lieferengpässen angebotenen X800-Chip mit nur 8 statt 12 bzw. 16 aktivierten Pixel-Pipelines (Radeon X800 Pro/Radeon X800 XT), einem 256-Bit-Speicherbus sowie 425 MHz Chip- und 400 MHz Speichertakt. Radeon-X800-SE-Grafikkarten werden mit 256 MByte GDDR3-Speicher bestückt. In der Leistung soll der nach ATI-Vorgaben getaktete Radeon X800 SE zwischen Radeon 9800 Pro und Radeon X800 Pro angesiedelt sein.

Mad-Moxx(öffnet im neuen Fenster) bietet allerdings mit der "mad-moxx enhanced: X800 SE 530/530 MHz" und der teureren "mad-moxx enhanced: X800 SE 550/550 MHz" zwei deutlich übertaktete X800-SE-Grafikkarten. Die Leistung der "mad-moxx enhanced: X800 SE 530/530 MHz" soll nur knapp hinter der einer X800 Pro liegen, während die mad-moxx enhanced: X800 SE 550/550 MHz in einigen Benchmarks mit der X800 Pro gleichziehen können soll. Der Engpass ist dabei die reduzierte Zahl an Pixel-Pipelines - ein Freischalten ist offenbar nicht möglich, da es sich beim X800 SE um einen X800-Chip handelt, der es nicht zur X800 Pro und erst recht nicht zur X800 XT geschafft hat.

Der Preis des 530-MHz-Modells beläuft sich auf 379,90 Euro, während für das 550-MHz-Modell mit 389,90 Euro etwas mehr berappt werden muss. Beide AGP-Grafikkarten stammen ursprünglich von Sapphire, wurden von Mad-Moxx aufgemotzt und sollen auf störungsfreien Betrieb getestet sowie mit zwei Jahren Garantie versehen sein. An Schnittstellen werden DVI, VGA und Fernsehausgang geboten, HDTV-, S-Video-, Composite-Kabel und DVI/VGA- sowie S-Video/Compisite-Adapter liegen bei.


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