Neue übertaktete GeForce-6- und Radeon-X800-Grafikkarten

Gainward hat drei AGP-Grafikkarten mit Nvidias gehobenem Mittelklasse-Grafikchip GeForce 6600 GT und je 128 MByte DDR3-Speicher vorgestellt. Im Vergleich mit den leistungsfähigeren GeForce-6800-Chips verfügt der 6600 GT nur über eine 128-Bit- statt eine 256-Bit-Speicherschnittstelle, 8 Pixel-Pipelines (statt 12 oder 16) und 128 statt 256 MByte GDDR3-SDRAM.
Alle drei AGP-Grafikkarten bieten zwei DVI-Anschlüsse und je einen Video-Ein- und -Ausgang, zwei DVI/VGA-Konverter liegen bei. Ab Ende November will Gainward mit der Auslieferung beginnen, die Preise liegen bei 249,- Euro für das 500-MHz-Modell, bei 299,- Euro für das 520-MHz-Modell und bei 349,- Euro für das 540-MHz-Modell mit schnellerem Speicher. Bei den beiden teureren Modellen verspricht Gainward eine weitere Übertaktbarkeit der Grafikchips und auch des Speichers.
Der Online-Händler Mad-Moxx bietet hingegen zwei Grafikkarten mit Radeon X800 SE, einem zur Überbrückung von ATI-Lieferengpässen angebotenen X800-Chip mit nur 8 statt 12 bzw. 16 aktivierten Pixel-Pipelines (Radeon X800 Pro/Radeon X800 XT), einem 256-Bit-Speicherbus sowie 425 MHz Chip- und 400 MHz Speichertakt. Radeon-X800-SE-Grafikkarten werden mit 256 MByte GDDR3-Speicher bestückt. In der Leistung soll der nach ATI-Vorgaben getaktete Radeon X800 SE zwischen Radeon 9800 Pro und Radeon X800 Pro angesiedelt sein.
Der Preis des 530-MHz-Modells beläuft sich auf 379,90 Euro, während für das 550-MHz-Modell mit 389,90 Euro etwas mehr berappt werden muss. Beide AGP-Grafikkarten stammen ursprünglich von Sapphire, wurden von Mad-Moxx aufgemotzt und sollen auf störungsfreien Betrieb getestet sowie mit zwei Jahren Garantie versehen sein. An Schnittstellen werden DVI, VGA und Fernsehausgang geboten, HDTV-, S-Video-, Composite-Kabel und DVI/VGA- sowie S-Video/Compisite-Adapter liegen bei.



