Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Internet via Satellit soll einfacher werden

Neues Satellitenmodem von Filiago zum Anschluss an den Netzwerkadapter. Filiago will mit dem F-10-Satellitenmodem die Nutzung eines Internetzugangs via Satellit vereinfachen. Wie ein Breitband-Router wird das Gerät per Ethernet direkt in das Netzwerk integriert, der Einbau einer entsprechenden Zusatzkarte, der bislang notwendig war, entfällt. Zudem wird die Lösung so unabhängig vom Betriebssystem.
/ Jens Ihlenfeld
Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

Filiago bietet das F-10-Satellitenmodem mit einem Vertrag für einen Internetzugang via Satellit mit zwölf Monaten Vertragslaufzeit für 79,95 Euro inklusive Einrichtungsgebühr an. Dabei fällt zusätzlich eine Grundgebühr von mindestens 9,95 Euro im Monat an.

Ohne Vertrag und mit Internet via "Satellit by call" vorkonfiguriert kostet das Modem 139,90 Euro. Dabei fällt dann aber keine monatliche Grundgebühr an, der Zugang wird mit 5,99 Cent pro Minute abgerechnet.

Internet via Satellit setzte bisher die Installation von einer DVB-S-Karte inklusive Software sowie eines Modems oder einer ISDN-Karte voraus. Zusätzlich hatte der Nutzer die Software für den Internet-via-Satellit-Dienst auf dem Rechner zu installieren. Bei der von Filiago angebotenen Hardware ist dies alles in einem Gerät zusammengefasst. Analoger oder ISDN-Telefonanschluss sowie das Kabel zu der digitaltauglichen Antenne werden an dem Gerät befestigt.

Das neue Modem mag den Internetzugang via Satellit zwar vereinfachen, die Probleme liegen für das System hier zu Lande aber wohl eher in anderen Bereichen. Eine recht breite Verfügbarkeit von DSL gepaart mit der Notwendigkeit eines zusätzlichen Modem- oder ISDN-Zugangs ohne Flatrate machen das Internet via Satellit wohl nur dort zu einer Alternative, wo kein DSL zu haben ist.


Relevante Themen