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Web-Client vom MSN-Messenger nur für Windows-Systeme

Microsofts neuer Dienst arbeitet nicht plattformunabhängig. Mit dem nun in der fertigen Version erhältlichen MSN Web Messenger können die grundlegenden Instant-Messaging-Funktionen vom MSN Messenger auch ohne Software-Installation genutzt werden – zumindest auf Windows-Systemen. Denn auf anderen Plattformen kann der Dienst nicht genutzt werden, so dass Microsoft die Möglichkeit der Plattformunabhängigkeit verspielt, was derartige Dienste für gewöhnlich auszeichnet.
/ Ingo Pakalski
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Noch im Beta-Test vom MSN Web Messenger konnte der Dienst auch etwa mit dem Browser Opera verwendet werden, was mit der fertigen Version nicht mehr möglich ist. Somit lässt sich der Dienst nur unter Windows und nur mit dem Internet Explorer sowie mit Mozilla ab der Version 1.6 und darauf aufsetzenden Web-Browsern wie etwa Firefox 1.0 nutzen.

Als weitere Einschränkung des Dienstes dürfen keine Popup-Fenster blockiert werden, da für zahlreiche Funktionen neue Browser-Fenster geöffnet werden. Bemerkt der Dienst eine Popup-Blockierfunktion, wird darauf hingewiesen, dass ohne das Zulassen von Popup-Fenstern ein Betrieb nicht möglich ist.

Hat man diese Hürden überwunden, öffnet sich nach der Anmeldung mit einem Passport-Zugang ein Webfenster mit der Kontaktliste des MSN Messenger. Von hier aus stehen dann die Funktionen für das Unterhalten per Instant Messaging bereit. Nicht unterstützt werden Zusatzfunktionen wie Sprachkommunikation, Online-Spiele oder die Einbindung von Web-Cams.

Der MSN Web Messenger(öffnet im neuen Fenster) steht ab sofort als Final-Version zur Nutzung bereit. Für die Instant-Messaging-Protokolle ICQ, AOL Instant Messenger oder den Yahoo Messenger stehen Web-Clients schon seit längerer Zeit zur Verfügung.


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