• IT-Karriere:
  • Services:

Breitband-Markt in Deutschland vor massivem Wachstum?

Umsatz von 1,8 Milliarden Euro 2003 auf 6,4 Milliarden Euro im Jahr 2010

Die Studie "Deutschland Online 2 - Die Zukunft des Breitband-Internets", die im Auftrag von Bertelsmann und T-Online durchgeführt wurde, versucht zu prognostizieren, wie viele Breitband-Haushalte Deutschland in Zukunft haben wird und wie sich dies auf die Internetnutzung auswirken wird.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Zahl der Breitband-Anschlüsse in Deutschland wird die Zahl der herkömmlichen Internetzugänge zwischen 2007 und 2010 übertreffen, so die Prognose. Breitband wird damit sehr schnell zur dominierenden Internet-Zugangstechnologie - für das Jahr 2010 erwarten die Experten in Deutschland 17 Millionen Breitband-Anschlüsse. Dabei verfünffacht sich das Marktvolumen annähernd in den kommenden sechs Jahren von derzeit 2,04 Milliarden Euro auf dann 9,89 Milliarden Euro.

Stellenmarkt
  1. IHK Industrie- und Handelskammer Gießen-Friedberg, Friedberg
  2. SySS GmbH, Tübingen

Gleichzeitig verbringen Breitband-Nutzer immer mehr Zeit im Netz. Die befragten Experten erwarten für das Jahr 2010 eine durchschnittliche tägliche Nutzungsdauer von knapp zwei Stunden. Zugleich werden die User zunehmend unterhaltende Angebote nutzen, während die Nachfrage nach Informationsangeboten prozentual zurückgehen wird - das Breitband-Internet wandelt sich zunehmend zu einem Unterhaltungsmedium. Und: Die Bereitschaft der Nutzer, für Inhalte zu bezahlen, wird weiter zunehmen: Im Jahr 2010 erwarten die Experten, dass rund 38 Prozent aller genutzten Inhalte kostenpflichtig sind.

Die Musikbranche ist die erste klassische Medienbranche, die sich bereits durch die Möglichkeiten des Breitband-Internets weitreichend verändert hat. Mehr als die Hälfte der für "Deutschland Online 2" befragten Experten erwartet, dass der traditionelle Musik-Groß- und Einzelhandel durch den Vertrieb von Musik über breitbandiges Internet weiter an Bedeutung verlieren wird. Die derzeit wichtigste Zielgruppe für Online-Musik sind die 14-29-Jährigen.

Die befragten Konsumenten haben eindeutige Erwartungen an Internet-Musikplattformen: Sie erwarten einen schnellen Download (87 Prozent), eine große Auswahl (82 Prozent) und niedrige Preise (80 Prozent). Im Wettbewerb der Anbieter wird dabei - wie generell im Internethandel - das Vertrauen zum höchsten Gut der Anbieter: Kunden orientieren sich vor allem am Image der Anbieter. Eine der größten Herausforderungen wird es für die Unternehmen sein, ihre Internetauftritte dahingehend zu optimieren - insbesondere durch verbesserte Zuverlässigkeit und Stabilität der Angebote.

Im internationalen Wettbewerb holt Deutschland mit Hilfe der Breitband-Technologie der Studie nach auf: Die befragten Experten erwarten, dass die Arbeitsproduktivität in deutschen Unternehmen allein durch den konsequenten Einsatz des breitbandigen Internets bis zum Jahr 2007 um 7,6 Prozent gesteigert werden kann. Bis zum Jahr 2010 wird eine Produktivitätssteigerung von 13,5 Prozent prognostiziert.

Von besonderer Bedeutung für den Standort Deutschland sind dabei auch die Bildungseinrichtungen. Hier fordern die Befragten, dass die deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen die Potenziale des Breitband-Internet nutzen, um ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern. E-Learning-Anwendungen ermöglichen es hier, aktuellere Lerninhalte zu vermitteln und damit sowohl die Motivation der Lernenden als auch die Lernerfolge deutlich zu verbessern.

Konzipiert wurde "Deutschland Online 2" von Prof. Dr. Bernd W. Wirtz, Rolf Schmidt-Holtz und Rainer Beaujean; die Durchführung übernahm Prof. Dr. Bernd W. Wirtz. Im Rahmen der Studie sind 134 Experten aus der deutschen Wirtschaft und öffentlichen Institutionen befragt worden. An der Konsumentenbefragung nahmen 3.036 Personen teil.

Die ausführlichen Studienergebnisse sind im Bericht "Deutschland Online 2- Die Zukunft des Breitband-Internet" zusammengefasst. Der Bericht kann über die Internetseite www.studie-deutschland-online.de abgerufen werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

guert 18. Nov 2004

... eutschland vor massivem Wachstum? Und auch dort nicht überall, weil in vielen...

Knolli 17. Nov 2004

Nichts gegen Marktanalysen, wenn sie von einem neutralen Unternehmen erstellt werden...

m. vanselow 17. Nov 2004

solche Studien sollte man einmal im Nachhinein betrachten. Da wuerde sehr schnell klar...

/ajk 17. Nov 2004

Nur weil es jemand als illegal klassifiziert, ist es nicht illegal. Wer das Recht ständig...

ladendieb 17. Nov 2004

mal überlegt wieviele anzeigen eingestellt werden wegen ladendiebstahls weil es einfach...


Folgen Sie uns
       


Apples Airpods 2 und Samsungs Galaxy Buds im Test

Wir haben die neuen Airpods von Apple mit den Galaxy Buds von Samsung verglichen. Beim Klang schneiden die Airpods 2 wieder sehr gut ab. Es bleibt der Nachteil, dass Android-Nutzer die Airpods nur eingeschränkt nutzen können. Umgekehrt können iPhone-Nutzer die Galaxy Buds nur mit Beschränkungen verwenden. Die Galaxy Buds haben eine ungewöhnlich lange Akkulaufzeit.

Apples Airpods 2 und Samsungs Galaxy Buds im Test Video aufrufen
Radeon RX 5600 XT im Test: AMDs Schneller als erwartet-Grafikkarte
Radeon RX 5600 XT im Test
AMDs "Schneller als erwartet"-Grafikkarte

Für 300 Euro ist die Radeon RX 5600 XT interessant - trotz Konkurrenz durch Nvidia und AMD selbst. Wie sehr die Navi-Grafikkarte empfehlenswert ist, hängt davon ab, ob Nutzer sich einen Flash-Vorgang zutrauen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Grafikkarte AMD bringt RX 5600 XT im Januar
  2. Grafikkarte Radeon RX 5600 XT hat 2.304 Shader und 6 GByte Speicher
  3. Radeon RX 5500 XT (8GB) im Test Selbst mehr Speicher hilft AMD nicht

30 Jahre Champions of Krynn: Rückkehr ins Reich der Drachen und Drakonier
30 Jahre Champions of Krynn
Rückkehr ins Reich der Drachen und Drakonier

Champions of Krynn ist das dritte AD&D-Rollenspiel von SSI, es zählt zu den Highlights der Gold-Box-Serie. Passend zum 30. Geburtstag hat sich unser Autor den Klassiker noch einmal angeschaut - und nicht nur mit Drachen, sondern auch mit dem alten Kopierschutz gekämpft.
Ein Erfahrungsbericht von Benedikt Plass-Fleßenkämper

  1. Dungeons & Dragons Dark Alliance schickt Dunkelelf Drizzt nach Icewind Dale

Lovot im Hands-on: Knuddeliger geht ein Roboter kaum
Lovot im Hands-on
Knuddeliger geht ein Roboter kaum

CES 2020 Lovot ist ein Kofferwort aus Love und Robot: Der knuffige japanische Roboter soll positive Emotionen auslösen - und tut das auch. Selten haben wir so oft "Ohhhhhhh!" gehört.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Orcam Hear Die Audiobrille für Hörgeschädigte
  2. Schräges von der CES 2020 Die Connected-Kartoffel
  3. Viola angeschaut Cherry präsentiert preiswerten mechanischen Switch

    •  /