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Stromausfall im Rechenzentrum der Bundesagentur für Arbeit

Erst eine Million Anträge erfasst

Ein Schmorbrand in einem zentralen Rechenzentrumsstandort der Bundesagentur für Arbeit (BA) am 16. November 2004 hat zu Unterbrechungen im allgemeinen IT-Betrieb und zu einem Ausfall des für die Erfassung der Arbeitslosengeld-II-Anträge genutzten IT-Verfahrens Arbeitslosengeld II - Leistungen zum Lebensunterhalt (A2LL) geführt.

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Betroffen von dem Ausfall waren sowohl die Agenturen für Arbeit als auch die kommunalen Träger. Das System stand bundesweit für zwei Stunden nicht zur Verfügung. Über ein zweites Rechenzentrum konnten danach die Kommunen und zunächst die Hälfte der Agenturen A2LL wieder nutzen. Seit etwa 16 Uhr des gleichen Tages stand dann das System bundesweit wieder zur Verfügung.

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Die Agenturen und Kommunen können damit die Erfassung der Anträge auf Leistungen nach dem SGB II ("Arbeitslosengeld II") fortsetzen. Ein technisches Problem beeinträchtigt allerdings die Eingabe. In der vergangenen Nacht (15./16. November) ist eine Lösung in das System eingespielt worden, die nach Angaben der Betreiber am Dienstagvormittag Verbesserungen brachte. Die BA geht davon aus, dass sich die Verfügbarkeit des Systems in den kommenden Tagen auf Grund dieser Lösung weiter stabilisieren wird.

Trotz der Beeinträchtigungen konnten die Mitarbeiter von BA und Kommunen auch in den vergangenen Tagen Daten eingeben, hieß es seitens der BA. Mittlerweile seien mehr als eine Million Anträge erfasst. Bei den Agenturen für Arbeit waren bis zum Ende der vergangenen Woche 84 Prozent der rund 2,5 Millionen verschickten Anträge vollständig abgegeben worden.

Um eventuelle Verzögerungen aufholen zu können, sind die Betriebszeiten des Computersystems um mehr als zwei Stunden auf mehr als 14 Stunden täglich erweitert worden.



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