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Nvidia: GeForce 6600 GT für AGP wird ausgeliefert

PCI-Express-Grafikchip nun auch auf Mittelklasse-AGP-Grafikkarten. Laut Nvidia beginnen Grafikkartenhersteller nun mit der Auslieferung ihrer GeForce-6600-GT-Grafikkarten für den AGP-Bus. Bisher waren Grafikkarten mit Nvidias noch jungem, gehobenem Mittelklasse-Grafikchip nur für PCI-Express-PCs zu haben.
/ Christian Klaß
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Im August 2004 wurde der GeForce 6600 GT der Öffentlichkeit als günstiger und dennoch guter Grafikchip vorgestellt, der Nvidia zufolge insbesondere für Doom-3-Fans interessant sein soll. Im Vergleich mit den leistungsfähigeren GeForce-6800-Chips verfügt der 6600 GT nur über eine 128-Bit- statt eine 256-Bit-Speicherschnittstelle, 8 Pixel-Pipelines (statt 12 oder 16), 128 MByte GDDR3-SDRAM und je 500 MHz Chip- und Speichertakt.

Preislich liegen die neue AGP- und die seit einigen Wochen verfügbare PCI-Variante bei rund 200,- US-Dollar. Neben Shader-3.0-Effekten soll der 6600-GT-Chip auch hochauflösende MPEG-2- und WMV-Daten hardwarebeschleunigt wiedergeben können und damit die CPU deutlich entlasten. Die AGP-Unterstützung wird durch einen zwischengeschalteten Brückenchip möglich – der GeForce 6600 GT ist eigentlich ein PCI-Express-Grafikchip.

Nvidia zufolge liefern erste Hersteller ab heute GeForce-6600-GT-Grafikkarten für den AGP-Bus aus; der Großteil der Karten dürfte jedoch erst im Laufe der nächsten Wochen folgen.


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