Catalyst 4.11 - Neuer Radeon-Treiber auch für Win 98/ME
So sollen 256-MByte-Radeon-Grafikkarten nun schneller laufen, wenn Anwendungen bzw. Spiele zum Einsatz kommen, die den Grafikspeicher intensiv nutzen. Wie viel Leistungsschub die Fehlerbehebung in etwa mit sich bringt, gab ATI nicht an.
Wie üblich hat ATI auch einige Probleme mit Spielen behoben, darunter mit den Shootern Breed, Halo, Serious Sam und Will Rock, mit dem neuen Roller Coaster Tycoon 3 und mit dem Rollenspiel Star Wars: Knights of the Old Republic. Der Profilmanager des Control Center soll nun richtig funktionieren, wenn OpenGL-Spiele wie Doom 3 und Quake 3 gestartet werden. Weniger Probleme soll nun auch der Windows Movie Maker 2 in Verbindung mit Radeon X300 und X600 machen.
ATIs Radeon-Universal-Treiberpaket Catalyst 4.11 gibt es für Windows 2000(öffnet im neuen Fenster) , Windows XP(öffnet im neuen Fenster) (jeweils 26,1 MByte bzw. 29,8 MByte mit Control Center) und die Windows XP Media Center Edition(öffnet im neuen Fenster) (22,4 MByte). Unterstützt werden die Grafikchipserien Radeon 7000 bis X800 sowie Mainboards mit ATI-Grafik – lediglich Unterstützung für All-in-Wonder X600/X800 fehlt laut ATI noch. ATI empfiehlt die vorherige Installation des Windows XP Service Pack 2 und setzt für die Nutzung des Control Center ein installiertes Microsoft .Net 1.1 voraus.
Windows-98/ME-Nutzer müssen diesmal nicht warten, vorausgesetzt, sie besitzen eine Radeon X300, X600 oder X800 (inkl. All-in-Wonder-Varianten) und wollen eine Beta-Version des Catalyst 4.11(öffnet im neuen Fenster) (19,4 MByte) für ihr Betriebssystem installieren. Für Radeon 7000 bis 9800 empfiehlt ATI den Ende Oktober 2004 nachgeschobenen Catalyst 4.10 für Windows-98/ME (19,4 MByte).



