Abo
  • Services:

Opera: Browser-Krieg entscheidet sich auf dem Handy (Teil 2)

Opera-CEO: Bald wird es mehr Mobiltelefone als PCs mit Browsern geben

Handys und andere mobile Endgeräte kommen schon heute nicht mehr ohne Browser auf den Markt. Noch beschränken sich diese oft auf WAP, aber auch vollständige Web-Browser, allen voran Opera, sind immer häufiger zu finden. Schon bald werden mehr Handys mit einem Web-Browser ausgerüstet sein als Desktop-PCs und Microsofts Marktanteil in die Knie gehen, meint zumindest Opera-CEO Jon S. von Tetzchner im Gespräch mit Golem.de. Er gibt außerdem einen Ausblick auf neue Web-Standards und erläutert die Schwierigkeiten, die eine Missachtung der Web-Standards für die Allgemeinheit nach sich zieht.

Artikel veröffentlicht am ,

Jon S. von Tetzchner
Jon S. von Tetzchner
Golem.de: Wie groß ist der Marktanteil von Opera derzeit im Mobil-Bereich?

Jon S. von Tetzchner: Das hängt davon ab, wie man den Markt definiert. Zählt man alle WAP- und i-Mode-Browser dazu, haben wir einen winzigen Marktanteil. Betrachtet man aber Browser, die in der Lage sind, normale Web-Inhalte anzuzeigen, dann sind wir groß, wahrscheinlich sogar die Größten. Wir sind also groß in einem kleinen Bereich, aber dieses Segment wird in der Zukunft sehr groß werden.

Die Leute mögen WAP nicht, es funktioniert nicht wirklich. Mit WAP stehen einem einige zehn- oder hunderttausend Seiten zur Verfügung. Das Web hat vier Milliarden Seiten und das ist schon ein Unterschied. Es hängt also alles davon ab, wie man zählt. Berücksichtigt man all die Millionen WAP-Browser, schrumpft auch der Marktanteil von Microsofts Internet Explorer auf etwa 50 Prozent.

Opera 7.60
Opera 7.60
In den nächsten Jahren werden alle Mobiltelefone mit einem Web-Browser ausgestattet sein - nicht nur die Spitzenmodelle. Es wird mehr Mobiltelefone mit Browsern geben als PCs mit Browsern und die Seiten-Designer werden das in Betracht ziehen, wenn sie Webseiten gestalten.

Stellenmarkt
  1. Abel Mobilfunk GmbH & Co.KG, Engelsberg, Rödermark
  2. BSH Hausgeräte GmbH, Traunreut

Golem.de: Wann können wir eine PalmOS-Version von Opera erwarten?

von Tetzchner: Das ist in gewisser Weise eine politische Entscheidung. Wir müssen schauen, in welche Richtung sich PalmOS entwickelt. Wir sprechen mit den Leuten von PalmSource, um zu sehen, wohin sie gehen wollen. Außerdem gib es ja Gerüchte, dass palmOne nicht ausschließlich mit PalmOS arbeiten will ...

Opera: Browser-Krieg entscheidet sich auf dem Handy (Teil 2) 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5
  6. 6
  7.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 28,99€
  2. 17,49€
  3. 5€
  4. 39,99€

?_? 16. Dez 2004

schon komisch, das es bei mir es durchschnittlich nur 1-2 sek dauert, bis opera eine...

apollo 18. Nov 2004

Dafür verschwendest Du Deine Zeit lieber damit, Extensions für den Firefox zu suchen...

Totgelacht 15. Nov 2004

genau so ist das, Opera muss man Zeit geben, weil das Teil so lahmarschig die Webseites...

Andreas 13. Nov 2004

Ach ja? In Allen? Gib mal als URL wap.heise.de im Opera ein, und dann im Firefox. Oder...

S3idi 12. Nov 2004

Mittlerweile arbeite ich seit 2 Jahren mit Opera, kenne aber auch die anderen (IE...


Folgen Sie uns
       


Alstom E-Bus Prototyp in Berlin - Bericht

Der Alstom Aptis kann mit beiden Achsen lenken und ist deshalb besonders wendig. Wir sind in Berlin eine Runde mit dem Elektrobus gefahren.

Alstom E-Bus Prototyp in Berlin - Bericht Video aufrufen
HTC Vive Pro im Test: Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf
HTC Vive Pro im Test
Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf

Höhere Auflösung, integrierter Kopfhörer und ein sehr bequemer Kopfbügel: Das HTC Vive Pro macht alles besser und gilt für uns als das beste VR-Headset, das wir bisher ausprobiert haben. Allerdings ist der Preis dafür so hoch, dass kaufen meist keine clevere Entscheidung ist.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. VR-Headset HTCs Vive Pro kostet 880 Euro
  2. HTC Vive Pro ausprobiert VR-Headset hat mehr Pixel und Komfort
  3. Vive Focus HTC stellt autarkes VR-Headset vor

Datenverkauf bei Kommunen: Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen
Datenverkauf bei Kommunen
Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen

Der Städte- und Gemeindebund hat vorgeschlagen, Kommunen sollten ihre Daten verkaufen. Wie man es auch dreht und wendet: Es bleibt eine schlechte Idee.
Ein IMHO von Michael Peters und Walter Palmetshofer

  1. Gerichtsurteil Kein Recht auf anonyme IFG-Anfrage in Rheinland-Pfalz
  2. CDLA Linux Foundation veröffentlicht Open-Data-Lizenzen
  3. Deutscher Wetterdienst Wetterdaten sind jetzt Open Data

Datenschutz: Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach
Datenschutz
Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach

Verbraucher verstehen die Texte oft nicht wirklich, in denen Unternehmen erklären, wie ihre Daten verarbeitet werden. Datenschutzexperten und -forscher suchen daher nach praktikablen Lösungen.
Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Soziales Netzwerk Facebook will in Deutschland Vertrauen wiedergewinnen
  2. Denial of Service Facebook löscht Cybercrime-Gruppen mit 300.000 Mitgliedern
  3. Vor Anhörungen Zuckerberg nimmt alle Schuld auf sich

    •  /