Abo
  • Services:

Opera: Browser-Krieg entscheidet sich auf dem Handy (Teil 2)

Golem.de: Was denken Sie, wenn Nokia beispielsweise mit KHTML experimentiert, schließlich hat Nokia Apples WebCore auf GTK portiert?

Stellenmarkt
  1. Alfred Kärcher SE & Co. KG, Winnenden bei Stuttgart
  2. MorphoSys AG, Planegg

Opera 7.60
Opera 7.60
von Tetzchner: Nach meiner Beobachtung will Nokia nicht, dass irgendjemand Kontrolle über den Browser hat, weder Microsoft noch Opera. Schließlich haben wir die technisch mit Abstand beste Lösung. Nokia will die Wahl zwischen verschiedenen Browsern haben. Was uns angeht, so wollen wir nur, dass die Anforderungen an einen Browser hoch sind. Wir wollen nicht, dass wieder abgespeckte Versionen genutzt werden. Das würde die Situation für Web-Designer und auch alle anderen unnötig schwierig machen. Niemand bietet derzeit die Funktionen, die wir im Mobil-Bereich zu bieten haben.

Golem.de: Welche Vorteile hat der Börsengang von Opera gebracht?

von Tetzchner: Wir als Unternehmen versuchen immer, das meiste aus dem Geld zu machen, das uns zur Verfügung steht. Durch den Börsengang konnten wir unsere Kasse füllen. Und dann gab es da ja noch diesen "reichen Onkel", der uns zusätzliches Geld gegeben hat. Dennoch müssen wir uns an die Spielregeln halten und wirtschaftlich arbeiten. Aber wir denken, es macht aus wirtschaftlicher Sicht Sinn, neue Märkte zu erschließen.

Golem.de: Wo liegen die Herausforderungen für Browser-Hersteller in den nächsten Jahren? Das Rendern von Webseiten beherrschen alle, mehr oder weniger gut und standardgetreu.

von Tetzchner: So ganz einfach ist die Sache nicht. Wir sind die Besten, wenn es darum geht, Seiten in Formaten anzuzeigen, an die beim Web-Design noch niemand gedacht hat. Wir sind aber auch sehr gut, wenn es um Web-Standards geht, Mozilla ebenfalls, der Internet Explorer nicht. Manchmal hat Mozilla die Nase vor, manchmal liegen wir vorn.

Opera 7.60
Opera 7.60
Aber wenn es um kleine Displays, z.B. auf dem Handy geht, gibt es Unterschiede. Man kann eine Seite nicht so darstellen, wie man es vom PC her gewohnt ist. Das ist mit Opera möglich, denn wir geben den Leuten immer die Wahl. Mit der "Fit to Width"-Funktion passen wir die Seite auf die jeweilige Bildschirmgröße an, ganz gleich, ob die Seite auf dem Handy oder dem Fernseher dargestellt werden soll. Auch der TV ist eine Herausforderung, denn man hat nur rund 500 Pixel - rund 300 Pixel weniger als die meisten Webseiten haben. Außerdem sollen Schriften lesbar sein, so dass man in der Regel andere Schriften verwenden muss. Das kann man mit der Vorabversion von Opera 7.60 ganz gut ausprobieren, diese unterstützt Fit to Width bereits.

 Opera: Browser-Krieg entscheidet sich auf dem Handy (Teil 2)Opera: Browser-Krieg entscheidet sich auf dem Handy (Teil 2) 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5
  7. 6
  8.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 12,99€ + 1,99€ Versand oder Abholung im Markt
  2. (-78%) 8,99€
  3. 14,99€ + 1,99€ Versand oder Abholung im Markt

?_? 16. Dez 2004

schon komisch, das es bei mir es durchschnittlich nur 1-2 sek dauert, bis opera eine...

apollo 18. Nov 2004

Dafür verschwendest Du Deine Zeit lieber damit, Extensions für den Firefox zu suchen...

Totgelacht 15. Nov 2004

genau so ist das, Opera muss man Zeit geben, weil das Teil so lahmarschig die Webseites...

Andreas 13. Nov 2004

Ach ja? In Allen? Gib mal als URL wap.heise.de im Opera ein, und dann im Firefox. Oder...

S3idi 12. Nov 2004

Mittlerweile arbeite ich seit 2 Jahren mit Opera, kenne aber auch die anderen (IE...


Folgen Sie uns
       


Alt gegen neu - Model M im Test

Das US-Unternehmen Unicomp bietet Tastaturen mit Buckling-Spring-Schalter an - so wie sie einst bei IBMs Model-M-Modellen verwendet wurden. Die Kunststoffteile sind zwar nicht so hochwertig wie die des Originals, die neuen Model Ms sind aber dennoch sehr gute Tastaturen.

Alt gegen neu - Model M im Test Video aufrufen
Segelschiff: Das Vindskip steckt in der Flaute
Segelschiff
Das Vindskip steckt in der Flaute

Hochseeschiffe gelten als große Umweltverschmutzer. Neue saubere Antriebe sind gefragt. Der Norweger Terje Lade hat ein futuristisches Segelschiff entwickelt. Doch solch ein neuartiges Konzept umzusetzen, ist nicht so einfach.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Energy Observer Toyota unterstützt Weltumrundung von Brennstoffzellenschiff
  2. Hyseas III Schottische Werft baut Hochseefähre mit Brennstoffzelle
  3. Kreuzschifffahrt Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen

Garmin Fenix 5 Plus im Test: Mit Musik ins unbekannte Land
Garmin Fenix 5 Plus im Test
Mit Musik ins unbekannte Land

Kopfhörer ins Ohr und ab zum Joggen, Rad fahren oder zum nächsten Supermarkt spazieren - ohne Smartphone: Mit der Sport-Smartwatch Fenix 5 Plus von Garmin geht das. Beim Test haben wir uns zwar im Wegfindungsmodus verlaufen, sind von den sonstigen Navigationsoptionen aber begeistert.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Garmin im Hands on Alle Fenix 5 Plus bieten Musik und Offlinenavigation

Always Connected PCs im Test: Das kann Windows 10 on Snapdragon
Always Connected PCs im Test
Das kann Windows 10 on Snapdragon

Noch keine Konkurrenz für x86-Notebooks: Die Convertibles mit Snapdragon-Chip und Windows 10 on ARM sind flott, haben LTE integriert und eine extrem lange Akkulaufzeit. Der App- und der Treiber-Support ist im Alltag teils ein Manko, aber nur eins der bisherigen Geräte überzeugt uns.
Ein Test von Marc Sauter und Oliver Nickel

  1. Qualcomm "Wir entwickeln dediziertes Silizium für Laptops"
  2. Windows 10 on ARM Microsoft plant 64-Bit-Support ab Mai 2018
  3. Always Connected PCs Vielversprechender Windows-RT-Nachfolger mit Fragezeichen

    •  /