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T-Online soll wieder in Deutsche Telekom integriert werden

Grundsatzvereinbarung über eine "Verschmelzung" getroffen. Nach Zustimmung des Aufsichtsrats der T-Online International AG haben die T-Online International AG und die Deutsche Telekom AG an diesem Montagmorgen eine Grundsatzvereinbarung über die Eckpunkte einer "Verschmelzung der T-Online International AG auf die Deutsche Telekom AG" getroffen. Ziel der Gremien beider Aktiensgesellschaften ist deren Zusammenführung, um Markt- und Innovationsführerschaft zu sichern.
/ Christian Klaß
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Für die weitere Umsetzung der Verschmelzung soll so eine wichtige Basis geschaffen worden sein. Beide Unternehmen seien sich einig, dass sie den bis ins Einzelne im deutschen Umwandlungsgesetz vorgegebenen Prozess nunmehr zügig vorantreiben und alle erforderlichen Maßnahmen treffen wollen, heißt es in einer Pressemitteilung der Telekom.

Verschmelzungsstichtag soll der 1. Januar 2005 sein. Der Zeitplan der Verschmelzung ist Gegenstand weiterer Abstimmungen. Die Werte beider Unternehmen werden in den nächsten Monaten ermittelt und anschließend das Umtauschverhältnis festgelegt.

Zu den vereinbarten Eckpunkten gehört unter anderem, dass der heutige Geschäftsbereich der T-Online International AG innerhalb der Deutschen Telekom AG als eigenständige organisatorische Einheit mit eigenem Management und eigener Gewinn- und Verlust-Verantwortung fortgeführt werden soll. Er soll in das neue strategische Geschäftsfeld "Breitband/Festnetz" der Deutsche Telekom AG integriert werden.

In diesem Zusammenhang sei die Einführung einer integrierten Breitbandstrategie mit kombinierten Angeboten für Netzzugang, Kommunikation und Unterhaltungsdienste ("Triple Play") vorgesehen. Die Entwicklung und Vermarktung aller IP-Produkte des Geschäftsfeldes "Breitband/Festnetz", insbesondere "Triple Play"-Angebote, sollen in Verantwortung der organisatorischen Einheit T-Online bleiben.


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