SCOs Anwälte wollen Geld sehen
Die Kanzleien Boies, Schiller & Flexner LLP sowie Kevin McBride und Berger Singerman vertreten SCO in deren Auseinandersetzungen mit IBM, Novell, Red Hat, AutoZone und Daimler Chrysler. Dafür zahlte SCO bisher 1,8 Millionen US-Dollar. Nun kommen nochmals rund 12,6 Millionen US-Dollar schon erfolgte Leistungen hinzu, dies geht aus einer Mitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC(öffnet im neuen Fenster) hervor.
Seit 1. September 2004 bis zum 1. Dezember 2005 zahlt SCO zudem 2,0 Millionen US-Dollar pro Quartal an seine Anwälte, maximal also nochmals 12 Millionen US-Dollar.
Im Erfolgsfall muss SCO seine Anwälte aber weiterhin beteiligen, der Umfang richtet sich danach, wieviel die Aktionäre von SCO erhalten. Dabei werden bis zu 350 Millionen US-Dollar 33 Prozent, von 350 Millionen bis 700 Millionen 25 Prozent und über 700 Millionen US-Dollar 20 Prozent fällig.
Die Vereinbarung gilt bis zum Ende des Verfahrens zwischen SCO und IBM – einschließlich einer möglichen Berufung, und umfasst alle anfallenden Anwaltskosten. Zusätzliche Experten und Berater in den Verfahren muss SCO aber zusätzlich bezahlen und hierfür mindestens 5,0 Millionen US-Dollar in einem Treuhandfond hinterlegen.



