Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Auch Hollywood will Tauschbörsennutzer verklagen

Bericht: MPAA plant zunächst rund 200 Klagen. Die US-Filmindustrie in Form der Motion Picture Association of America (MPAA) nimmt sich ein Beispiel an der Musikindustrie und will nun Nutzer von Tauschbörsen verklagen, die illegale Filmkopien tauschen, berichtet unter anderem das Wall Street Journal unter Berufung auf informierte Kreise.
/ Jens Ihlenfeld
Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

Die Recording Association of America (RIAA) verfolgt diese Strategie bereits seit geraumer Zeit und auch die deutschen Phonoverbände haben begonnen, P2P-Nutzer zu verklagen. Nun will auch die MPAA diesen Weg beschreiten, die zuvor davon noch wegen möglicher negativer Reaktionen der Kunden auf ein solches Vorgehen Abstand genommen hatte.

Dem Wall Street Journal zufolge(öffnet im neuen Fenster) sollen in einer ersten Welle rund 200 Klagen auf den Weg gebracht werden. Auf diese Weise hofft die Industrie, die Zahl unerlaubter Kopien einzudämmen, die sie für Umsatzausfälle verantwortlich macht. Diese Auffassung untermauert unter anderem die Studie An empirical study of the effects of peer-to-peer filesharing on the film industry von Victor Henning, Doktorand an der Professur für Marketing und Medien (Prof. Dr. Thorsten Hennig-Thurau) der Bauhaus-Universität Weimar. Die Studie rät der Filmwirtschaft, mit Klagen gegen Nutzer vorzugehen.


Relevante Themen