Auch Hollywood will Tauschbörsennutzer verklagen
Die Recording Association of America (RIAA) verfolgt diese Strategie bereits seit geraumer Zeit und auch die deutschen Phonoverbände haben begonnen, P2P-Nutzer zu verklagen. Nun will auch die MPAA diesen Weg beschreiten, die zuvor davon noch wegen möglicher negativer Reaktionen der Kunden auf ein solches Vorgehen Abstand genommen hatte.
Dem Wall Street Journal zufolge(öffnet im neuen Fenster) sollen in einer ersten Welle rund 200 Klagen auf den Weg gebracht werden. Auf diese Weise hofft die Industrie, die Zahl unerlaubter Kopien einzudämmen, die sie für Umsatzausfälle verantwortlich macht. Diese Auffassung untermauert unter anderem die Studie An empirical study of the effects of peer-to-peer filesharing on the film industry von Victor Henning, Doktorand an der Professur für Marketing und Medien (Prof. Dr. Thorsten Hennig-Thurau) der Bauhaus-Universität Weimar. Die Studie rät der Filmwirtschaft, mit Klagen gegen Nutzer vorzugehen.