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Training für Gamer: Laufband steuert First-Person-Shooter

Neues Trainingsgerät für Spielefreaks. Der US-Hersteller FPgamerunner hat ein Laufband vorgestellt, das die Steuerung von First-Person-Shootern erlaubt. Dazu steigt der Spieler auf das von einem massiven Aluminiumrahmen gehaltene Laufband, das per USB mit dem Rechner verbunden wird.
/ Andreas Donath
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Die Seitenkontrolle und das "Nach-oben-und-unten-schauen" wird mit einem Controller realisiert, der am vorderen Teil des Trainingsgerätes am Rahmen angebracht ist. Dort befinden sich auch mehrere Knöpfe, mit denen beispielsweise Waffen abgefeuert werden können. Optische Sensoren erfassen die Bewegung des Laufbandes und setzen diese in USB-Signale um, die einem Joystick ähneln. Rennen ist jedoch nach den Angaben des Herstellers nicht notwendig, um im Spiel derartig schnelle Bewegungen zu realisieren.

Wenn der Spieler sich im Spiel rückwärts bewegen möchte, drückt er allerdings einen Knopf und muss nicht etwa auf dem Band in verkehrte Richtung laufen. Das Band hat selbst keinen Antrieb, so dass man immer einen gewissen Druck nach hinten mit den Füßen ausüben muss, um es zu bewegen. Deshalb kann man nicht freihändig laufen, sondern muss sich an dem Rahmen bzw. dem Controller festhalten.

Auf der Herstellerwebsite befinden sich einige Videos, die das Laufband in Aktion mit Counter-Strike sowie Quake 2 und Quake 1 zeigen.

Der FPgamerunner soll für einen begrenzten Zeitraum für 1.299,- US-Dollar online bestellbar sein. Wann diese Einführungsphase zu Ende ist, ist leider auf dem Webauftritt nicht ersichtlich. Danach soll das Gerät 1.799,- US-Dollar kosten. Ein deutscher Vertrieb ist derzeit nicht zu finden, so dass man das Gerät wohl per Eigenimport beschaffen muss.


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