Erste Vorabversion von Gimp 2.2 erschienen
Zwar wurde das Plug-In-API von Gimp 2.2 wieder einmal verändert, es soll aber abwärtskompatibel zu Gimp 2.0 sein – alte Plug-Ins lassen sich so auch weiterhin verwenden, ohne neu kompiliert werden zu müssen. Vor allem in Bezug auf Plug-In-Previews hat sich einiges getan.
Gimp 2.2 wird es unter anderem erlauben, SVG-Formen als Pfade zu importieren. Auch die Handhabung von Fortschrittsbalken wurde überarbeitet, so dass diese nun nicht mehr in eigenen Fenstern aufspringen – dies gilt auch für Plug-Ins, denen man nun ein entsprechendes API zur Verfügung stellt. Neu hinzugekommen ist auch ein PBI-API.
Deutliche Verbesserungen erfuhr der SVG-Import bereits mit Gimp 2.1.3 und auch die Trennung von Logik-Kern und GUI wurde weiter vorangetrieben. So ist es nun möglich, Gimp von der Konsole aus zu nutzen, ohne dass die GUI-Bibliothek GTK+ benötigt wird. Auch die Unterstützung von drucksensitiven Eingabegeräten wurde verbessert.
Viele Dialoge behalten nun ihre letzten Einstellungen und es ist auch möglich, diese direkt mit den zuletzt eingestellten Werten zu verwenden, ohne sie erneut öffnen zu müssen. Auch ein automatischer Weißabgleich lässt sich nun aus dem Menü heraus ausrufen und die Dialoge für Größenänderung von Bildern (Scale und Resize) wurden überarbeitet.
Gimp 2.2.0-pre1 steht auf diversen Mirrors(öffnet im neuen Fenster) zum Download bereit, sollte aber nicht im gleichen Verzeichnis installiert werden wie ältere Versionen.



