Intershop kann Verluste verringern
Intershop verzeichnete im dritten Quartal einen Nettoverlust von 1,4 Millionen Euro oder 0,06 Euro pro Aktie gegenüber 0,1 Millionen Euro bzw. 0,00 Euro pro Aktie im Vorquartal. Zum vergleichbaren Vorjahreszeitraum konnte Intershop den Nettoverlust um 62 Prozent senken. Dieser betrug im dritten Quartal 2003 3,8 Millionen Euro bzw. 0,17 Euro je Aktie.
Die Gesamtliquidität (liquide Mittel, handelbare Wertpapiere und liquide Mittel mit Verfügungsbeschränkung) des Unternehmens erhöhte sich von 8,4 Millionen Euro zum 30. Juni 2004 auf 10,3 Millionen Euro zum 30. September 2004. Hierin enthalten sind frei verfügbare liquide Mittel in Höhe von 3,6 Millionen Euro, die zum 30. Juni 2004, dem Ende des Vorquartals, 2,3 Millionen Euro betrugen. Die Erhöhung der Gesamtliquidität um 1,9 Millionen Euro ist mit 1,5 Millionen Euro auf die durchgeführte Barkapitalerhöhung und mit 0,4 Millionen Euro auf operative Tätigkeit und hier vor allem die Reduzierung der Außenstände zurückzuführen.
Zum 30. September 2004 beschäftigte Intershop weltweit 232 Vollzeitkräfte, gegenüber 235 Vollzeitkräften zum 30. Juni 2004.
Dr. Jürgen Schöttler, Vorstandsvorsitzender: "Intershops Ergebnis im dritten Quartal war gekennzeichnet durch die saisonal bedingte Nachfrageschwäche im IT-Markt. Mit der Gewinnung von Ralf Männlein als Vorstand für Vertrieb und Marketing zu Beginn des dritten Quartals wurde die Grundlage für künftiges Umsatzwachstum geschaffen. Auf Grund der relativ langen Vertriebszyklen im E-Commerce-Geschäftsfeld rechnen wir mit den ersten sichtbaren Erfolgen zu Beginn des kommenden Jahres."
Intershop erwartet für das Geschäftsjahr 2004 einen Jahresverlust zwischen 4,5 und 5,5 Millionen Euro nach einem Vorjahresverlust von 18,6 Millionen Euro und einem Verlust von 27,6 Millionen Euro im Jahr 2002. Die Ergebnisverbesserung basiert im Wesentlichen auf gegenüber dem Vorjahr annähernd halbierten Kosten.



