• IT-Karriere:
  • Services:

Zwei Drittel der Großunternehmen planen VoIP-Einsatz

Störungsrisiko immer noch relativ hoch

Die von der Unternehmensberatung Deloitte veröffentlichte Studie "Getting off the Ground: Why the move to VoIP is a decision for all CXO" prognostiziert, dass bis 2006 über zwei Drittel der 2000 international größten Unternehmen mit der Implementierung von VoIP (Voice over Internet Protocol) auf dem Desktop begonnen haben werden.

Artikel veröffentlicht am ,

Für fast alle Befragten ist die Aussicht auf Kostensenkungen der Hauptmotivationsfaktor. 84 Prozent gaben an, geringere Kosten seien für sie der wichtigste Grund für die Implementierung von VoIP. Die Technologie bietet aber noch weitere mögliche Vorteile: Call-Center lassen sich damit ebenso optimieren wie die Kommunikation mit ausländischen Niederlassungen oder Softwarelösungen für Teleworker. 79 Prozent derjenigen Unternehmen, die VoIP bereits einsetzen, zeigten sich mit der Technologie bis jetzt "überwiegend zufrieden" oder "sehr zufrieden"

Stellenmarkt
  1. ITSCare ? IT-Services für den Gesundheitsmarkt GbR, Frankfurt am Main
  2. DRÄXLMAIER Group, Garching

"Desktop VoIP konnte anfangs nicht überzeugen, da die Sprachqualität deutlich schlechter war als bei analogen Systemen", erklärte Andreas Gentner, Partner bei Deloitte. "Sinkende Preise für VoIP-Geräte, bessere Sprachqualität, erweiterte Funktionalität und wachsende Erfahrung der Serviceanbieter haben die Technologie jedoch deutlich attraktiver werden lassen." Gentner weiter: "Unternehmen müssen neben den Kostenvorteilen von VoIP auch mögliche Auswirkungen auf die betriebliche Effizienz und Performance berücksichtigen. VoIP ist eine wichtige neue Technologie, die bei durchdachtem Einsatz Kosten senken und die Produktivität steigern kann. Die Betonung liegt auf 'durchdacht', denn das Risiko, dass Kommunikation und Abläufe gestört werden, ist immer noch relativ hoch."

"Es kann sein, dass sich VoIP zu einer Standardtechnologie entwickelt, die irgendwann selbstverständlich eingesetzt wird", so Andreas Gentner. "Derzeit sollte man aber noch sehr genau überlegen, bevor man sich an eine Implementierung wagt. Das Telefon ist immer noch eines der wichtigsten Kommunikationsmittel überhaupt. Sowohl Kunden als auch Mitarbeiter tolerieren einen IT-Ausfall eher als einen Ausfall des Telefonsystems. VoIP erfordert neue Systeme, neue Peripherie und neue Kenntnisse. Die Bereitstellung dieser Ressourcen kostet Zeit und Geld."

Der Bericht basiert auf einer Umfrage zur aktuellen Nutzung von VoIP auf dem Desktop unter 131 der "Global 2000"-Unternehmen. Interviewpartner war entweder der CIO oder ein anderer für die Implementierung bzw. Evaluierung von Desktop VoIP Verantwortlicher. Ein Drittel der befragten Unternehmen erwirtschaftet einen Umsatz von mehr als 3 Milliarden US-Dollar jährlich.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Mobile-Angebote
  1. (u. a. Galaxy S21 mit Galaxy Buds Pro In-Ears und Galaxy Smart Tag für 849€)
  2. 249,09€ mit Rabattcode "POWEREBAY6" (Bestpreis)
  3. 279,99€ (Bestpreis)

Folgen Sie uns
       


Radeon RX 6800 (XT) im Test mit Benchmarks

Lange hatte AMD bei Highend-Grafikkarten nichts zu melden, mit den Radeon RX 6800 (XT) kehrt die Gaming-Konkurrenz zurück.

Radeon RX 6800 (XT) im Test mit Benchmarks Video aufrufen
Sprachsteuerung mit Apple Music im Test: Es funktioniert zu selten gut
Sprachsteuerung mit Apple Music im Test
Es funktioniert zu selten gut

Eigentlich sollen smarte Lautsprecher den Musikkonsum auf Zuruf besonders bequem machen. Aber die Realität sieht ganz anders aus.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Streaming Apple Music kommt auf Google-Lautsprecher
  2. Internetradio Apple kündigt Apple Music 1 an und bringt zwei neue Sender

20 Jahre Wikipedia: Verlässliches Wissen rettet noch nicht die Welt
20 Jahre Wikipedia
Verlässliches Wissen rettet noch nicht die Welt

Noch nie war es so einfach, per Wikipedia an enzyklopädisches Wissen zu gelangen. Doch scheint es viele Menschen gar nicht mehr zu interessieren.
Ein IMHO von Friedhelm Greis

  1. Desktop-Version Wikipedia überarbeitet "klobiges" Design

Quereinsteiger: Mit dem Master in die IT
Quereinsteiger
Mit dem Master in die IT

Bachelorabsolventen von Fachhochschulen gehen überwiegend sofort in den Job. Einen Master machen sie später und dann gerne in IT. Studienangebote für Quereinsteiger gibt es immer mehr.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. IT-Arbeit Es geht auch ohne Chefs
  2. 42 Wolfsburg Programmieren lernen ohne Abi, Lehrer und Gebühren
  3. Betriebsräte in der Tech-Branche Freunde sein reicht manchmal nicht

    •  /