Abo
  • Services:

ATI übernimmt Führung im Grafikkarten-Markt

Nvidia kann nur bei High-End-Grafikchips dazugewinnen

Laut der aktuellen Marktzahlen von Mercury Research lag ATIs Anteil am Markt für diskrete Grafikchips im 3. Quartal 2004 nach langer Zeit erstmals wieder über dem von Nvidia. Nvidia kürte sich dennoch zum Sieger, allerdings beschränkt auf den vergleichsweise kleinen Markt für High-End-Grafikkarten.

Artikel veröffentlicht am ,

Im gesamten Markt für diskrete, also eigenständige Grafikchips, wie sie auf Grafikkarten und in Notebooks zu finden sind, hat ATI nun nach einem Plus von 11 Prozent einen Marktanteil von 57 Prozent zu vermelden, Nvidias Anteil schrumpfte auf 37 Prozent. Dabei hat ATI im Desktop-Grafikkarten-Bereich nach einem Wachstumsschub von 17 Prozent einen Marktanteil von 55 Prozent erzielt, während Nvidia im 3. Quartal ein Minus von 16 Prozent und somit ein Abrutschen auf 42 Prozent habe hinnehmen müssen.

Stellenmarkt
  1. Tecmata GmbH, Mannheim
  2. SCISYS Deutschland GmbH, Bochum

Nvidia selbst verkündete auf Basis der Mercury-Zahlen, im Markt für High-End-Grafikchips von 26 Prozent im 2. Quartal 2004 auf nunmehr 64 Prozent Marktanteil im 3. Quartal 2004 gewachsen zu sein. Dies gelang durch die High-End-Chips der GeForce-6-Serie - zuvor war ATI hier führend. Im 3. Quartal 2004 erschien Doom 3 und sorgte für Aufrüstung auf Kundenseite, wovon Nvidia im High-End-Bereich stärker profitierte als ATI. Gemessen am geringen Marktanteil des High-End-Marktes, der nur etwa 3 Prozent des Gesamtmarktes bzw. etwas über 2,3 Millionen Grafikchips umfasst, hat Nvidia aber noch einiges an Aufbauarbeit vor sich. Der High-End-Bereich mag mehr Prestige als Gewinn bringen, doch Geld wird mit den günstigeren Chips gemacht.

ATI sieht sich nun in jeder Hinsicht als größtes Grafikunternehmen, neben 55 Prozent Marktanteil bei den diskreten Desktop-Grafikchips besetzt man obendrein drei Viertel des Marktes für diskrete Notebook-Grafikchips (ATI: 72 Prozent, Nvidia: 22 Prozent, XGI: 6 Prozent). Insgesamt ergibt sich damit ein Marktanteil von fast drei Fünftel des Gesamtmarktes für diskrete Grafikchips für ATI.

Im Bereich für integrierte Mainboard-Chipsätze spielt hingegen Intel (66 Prozent) die größte Rolle, gefolgt von VIA und anderen, während ATI und Nvidia hier im unteren einstelligen Prozentbereich dicht beisammen liegen. Im Bereich für integrierte Notebook-Grafik schafft es ATI (26 Prozent) nach Intel (61 Prozent) immerhin auf den zweiten Platz, gefolgt von VIA (9 Prozent) und SIS/XGI (5 Prozent).

Man darf nun darauf gespannt sein, wie sich das 4. Quartal 2004 für ATI und Nvidia auswirken wird. Denn Nvidia hat mit seinen GeForce-6600- und GeForce-6200-Chips harte Konkurrenz für ATIs Mid-Range- und Low-End-Chips ins Spiel gebracht.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. bei Alternate bestellen
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  3. 899€
  4. täglich neue Deals bei Alternate.de

JTR - der alte 29. Okt 2004

Hängt das nicht auch davon ab, wie gut der Compiler danach ist? Und daher erklärt sich...

JTR - der alte 29. Okt 2004

Da ja die GUI unter Direct3D zur Zeit läuft (XP) kann ein Spiel mit seinem Absturz...

Toppi 29. Okt 2004

Ich denke es ist müßig Deine Argumente Absatz für Absatz zu kommentieren. Ich kann nur...

Cameo 29. Okt 2004

Mal ein vernünftiger Beitrag - na also, geht doch. <> Der Grund ist für mich nicht...

Cameo 29. Okt 2004

Da der Programmieraufwand bei Shader 3.0 kleiner ist sollte sich das auch auf die...


Folgen Sie uns
       


Toshiba Dynaedge ausprobiert

Das Dynaedge ist wie Google Glass eine Datenbrille. Allerdings soll sie sich an den industriellen Sektor richten. Die Brille paart Toshiba mit einem tragbaren PC - für Handwerker, die beide Hände und ein PDF-Dokument brauchen.

Toshiba Dynaedge ausprobiert Video aufrufen
Augmented Reality: Das AR-Fabrikgelände aus dem Smartphone
Augmented Reality
Das AR-Fabrikgelände aus dem Smartphone

Derzeit ist viel von einer Augmented Reality Cloud die Rede. Golem.de hat mit dem Berliner Startup Visualix über den Stand der Technik und künftige Projekte für Unternehmenskunden gesprochen - und darüber, was die Neuerungen für Pokémon Go bedeuten könnten.
Ein Interview von Achim Fehrenbach

  1. Jarvish Motorradhelm bringt Alexa in den Kopf
  2. Patentantrag Apple plant Augmented-Reality in der Windschutzscheibe
  3. Magic Leap Lumin OS Erste Bilder des Betriebssystems für Augmented Reality

Neuer Echo Dot im Test: Amazon kann doch gute Mini-Lautsprecher bauen
Neuer Echo Dot im Test
Amazon kann doch gute Mini-Lautsprecher bauen

Echo Dot steht bisher für muffigen, schlechten Klang. Mit dem neuen Modell zeigt Amazon, dass es doch gute smarte Mini-Lautsprecher mit dem Alexa-Sprachassistenten bauen kann, die sogar gegen die Konkurrenz von Google ankommen.
Ein Test von Ingo Pakalski


    Mate 20 Pro im Hands on: Huawei bringt drei Brennweiten und mehr für 1.000 Euro
    Mate 20 Pro im Hands on
    Huawei bringt drei Brennweiten und mehr für 1.000 Euro

    Huawei hat mit dem Mate 20 Pro seine Dreifachkamera überarbeitet: Der monochrome Sensor ist einer Ultraweitwinkelkamera gewichen. Gleichzeitig bietet das Smartphone zahlreiche technische Extras wie einen Fingerabdrucksensor unter dem Display und einen sehr leistungsfähigen Schnelllader.
    Ein Hands on von Tobias Költzsch

    1. Keine Spionagepanik Regierung wird chinesische 5G-Ausrüster nicht ausschließen
    2. Watch GT Huawei bringt Smartwatch ohne Wear OS auf den Markt
    3. Ascend 910/310 Huaweis AI-Chips sollen Google und Nvidia schlagen

      •  /