Samba 4 wirft seine Schatten voraus
Samba in der Version 3 wird zurzeit in vielen Institutionen und Firmen eingesetzt und ersetzt in Migrationsprojekten vor allem Server von Microsoft und Novell. Derzeit arbeiten die Entwickler intensiv am Nachfolger Samba 4, der Mitte 2005 in einer ersten Beta-Version erscheinen soll. Mit ersten einsetzbaren Versionen ist Ende 2005 zu rechnen.
Samba 4 ist eine vollständige Neuentwicklung, enthält eine eigene LDAP-Implementation und eine enge Kerberos-Integration. Damit soll Samba 4 dann einen ADS-Controller bieten, also einen Server für Microsofts Directory Services. Die von Microsoft bereitgestellten Management-Tools für ADS sollen auch Samba-4-Server in vollem Umfang konfigurieren können.
Zudem verspricht Samba 4 eine volle Unterstützung der Dateisystemrechte in Windows (NTFS-ACL), eine leistungsfähigere Prozessarchitektur und umfangreiche Test-Suites zur automatisierten Überprüfung der Windows-Kompatibilität.
Auf dem von SerNet gesponserten Samba-Stand geben Volker Lendecke und Günther Deschner als deutsche Mitglieder des Samba-Core-Teams Auskunft zum Stand der Technik und der weiteren Entwicklung.
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