GPL: TomTom und Gigabyte müssen Quellcode offen legen
TomTom spendet an den CCC, Gigabyte an das Netfilter-Projekt
Die für ihre Navigations-Software bekannte Firma TomTom gab jetzt den Linux-Kernel ihres Navigationsgerätes TomTom GO unter der GPL frei, allerdings nicht ganz freiwillig. Denn TomTom kam seinen Verpflichtungen erst auf Druck des von Harald Welte gegründeten Projekts gpl-violations.org nach. Auch mit Gigabyte konnte man sich kürzlich einigen.
TomTom stellt den für TomTom GO verwendeten Linux-Kernel samt den eigenen Modifikationen unter der GPL zum Download zur Verfügung. Damit wird es auch möglich, das Gerät um neue Funktionen zu erweitern, was in anderen Fällen, beispielsweise im Fall von Linksys, zu zahlreichen alternativen Firmware-Versionen geführt hat, die deren WLAN-Router zahlreiche Zusatzfunktionen verschaffen.
Als Teil der im außergerichtlichen Rechtsstreit erzielten Einigung mit Harald Welte, der als Maintainer der Linux-Firewall iptables einer der Rechteinhaber am Linux-Kernel ist, verpflichtet sich TomTom zudem zu einer "signifikanten" Spende an den Chaos Computer Club (CCC).

TomTom Go
Darüber hinaus vermeldet Welte eine außergerichtliche Einigung mit Gigabyte, das Unternehmen hatte den Linux-Kernel und damit auch netfilter/iptables in WLAN-Routern eingesetzt, die Quelltexte aber nicht zur Verfügung gestellt. Nun stehen diese auf der Support-Homepage von Gigabyte zum Download bereit. Zudem werde das Unternehmen seine Unterstützung von freier Software durch eine Spende an das Netfilter-Projekt unterstützen.
Hintergründe zum Projekt gpl-violations.org und dem Vorgehen von Harald Welte lesen sie in unserem Interview Die Freiheit der GPL hat Grenzen mit Harald Welte.
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Richtig, aber: Da es eine TomTom version für Windows Pocket PC 2003 schon gibt (nämlich...
das selbe bei Windows 2000 (incl. ServiePacks). Gerade nochmal nachgeschaut
das ist totaler blödsinn. Windows CE ist der größte Dreck, scheinbar hast bzw. durftest...
Nun wobei Windows CE (hat nur den Namen mit Windows gemein die Technik ist an sich recht...