Abo
  • Services:

Open-Source-freundliche Grafik-Hardware - machbar...

... aber auch wirtschaftlich umsetzbar?

In der Linux Kernel Mailing List (lkml) wird gerade diskutiert, ob sich die Entwicklung einer Grafikkarte mit komplett offen gelegter und programmierbarer Architektur lohnen würde oder ob ein derartiges Produkt nur für eine Hand voll Linux-Freaks interessant wäre. Ausgelöst wurde die Diskussion von einem Entwickler, der seinen Arbeitgeber für ein derartiges Projekt zu begeistern versucht.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Idee dazu kam Treiber- und Software-Entwickler Timothy Miller, da ihn als Linux-Nutzer oft die mangelhafte Linux-Unterstützung seitens der Grafikchiphersteller frustriert. Einige wenige Hersteller würden zwar einen Teil ihrer Hardware-Spezifikationen offen legen, aber die nötige Offenlegung aller Register für die Entwicklung eigener, komplett offener Treiber und eines eigenen BIOS gebe es bisher nicht. Miller will deshalb seinen von der Idee nicht abgeneigten Brötchengeber Tech Source davon überzeugen, ein entsprechendes Produkt zu entwickeln, das vorrangig auf 2D optimiert ist und weniger auf 3D.

Stellenmarkt
  1. diva-e Digital Value Excellence GmbH, München
  2. Robert Bosch GmbH, Böblingen

"Das Ziel ist es, eine Grafikkarte zu produzieren, die in Sachen Offenheit der Traum eines Free-Software-Geeks ist", so Miller. Allerdings ist er sich unsicher, wie groß überhaupt das Interesse ist, welche Funktionen wirklich gebraucht und ob nur eine Hand voll optimierungswütiger Hardcore-Linux-Entwickler eine entsprechene Grafikkarte kaufen würden. In der Mailing-Liste stellte Miller deshalb die Fragen, wie Linux-Experten den kommerziellen Erfolg einschätzen würden, wie viel sie für die Hardware bezahlen würden, ob der Verzicht auf hohe 3D-Leistung auf Ablehnung stoßen würde, wie viel man extra für hohe 3D-Leistung zahlen würde und ob Leistung, Preis oder Stabilität am wichtigsten wären.

Die bisherigen Antworten zeigen zwar Interesse an der Idee, allerdings auch allgemeine Zweifel an der Wirtschaftlichkeit. Linux-Entwickler Alan Cox merkte an, dass die 3D-Treiber-Entwicklung nicht trivial sei und dass reine zwei 2D-Grafikchips - anders als 3D-Chips - meist die für X nötige Funktion Alpha Blend nicht mit sich bringen. "Ich habe mich immer gefragt, wie eine hybride Video-Lösung für 3D aussehen müsste. Nur in Hardware könnten Alpha Blend und grundlegende Berechnungen erfolgen, die zu viel Aufwand in Software erfordern - Alpha und vielleicht ein Teil der Textur-Skalierung, während Texturen, Shader usw. in Software bearbeitet werden könnten", so Cox.

Technisch sei die Entwicklung einer komplett offen gelegten Grafik-Hardware möglich, so Miller, die Frage sei nur, ob es sinnvoll ist.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (heute u. a. Destiny 2 Digital Deluxe für 44,99€, AC Origins für 28,99€, ANNO 2205 Ultimate...
  2. 111€
  3. 111€ (nur bis 20 Uhr)
  4. 88€

Haflinger 27. Okt 2004

Also wenn die Karte modular aufgebaut wäre, sprich 2d Karte und bei bedarf ein 3D modul...

Adam Bernau 25. Okt 2004

Ok, die ATI-Linux-Treiber sind unter aller Sau. Würden die Hersteller aber vernünftige...

BillyX 25. Okt 2004

Ich sehe eher den Bedarf nach einem offenen modularen Medien-Client auf Linux-Basis. Das...

johnbecker 23. Okt 2004

und du solltest doch lieber bei heise bleiben... hast du mein posting überhaupt zu ende...

MasterOfTheUniv... 22. Okt 2004

Ach ja, das wäre schön. Am liebsten sogar mehr als nur die GraKas ;-) Dann läuft das...


Folgen Sie uns
       


Intel NUC8 - Test

Winzig und kraftvoll: der NUC8 alias Hades Canyon.

Intel NUC8 - Test Video aufrufen
Razer Nommo Chroma im Test: Blinkt viel, klingt weniger
Razer Nommo Chroma im Test
Blinkt viel, klingt weniger

Wenn die Razer Nommo Chroma eines sind, dann auffällig. Dafür sorgen die ungewöhnliche Form und die LED-Ringe, die sich beliebig konfigurieren lassen. Die Lautsprecher sind aber eher ein Hingucker als ein Hinhörer.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Razer Kiyo und Seiren X im Test Nicht professionell, aber schnell im Einsatz
  2. Stereolautsprecher Razer Nommo "Sind das Haartrockner?"
  3. Nextbit Cloud-Speicher für Robin-Smartphone wird abgeschaltet

Datenschutz: Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach
Datenschutz
Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach

Verbraucher verstehen die Texte oft nicht wirklich, in denen Unternehmen erklären, wie ihre Daten verarbeitet werden. Datenschutzexperten und -forscher suchen daher nach praktikablen Lösungen.
Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Soziales Netzwerk Facebook will in Deutschland Vertrauen wiedergewinnen
  2. Denial of Service Facebook löscht Cybercrime-Gruppen mit 300.000 Mitgliedern
  3. Vor Anhörungen Zuckerberg nimmt alle Schuld auf sich

HP Z2 Mini Workstation G3 im Test: Leises Rauschen hinterm Monitor
HP Z2 Mini Workstation G3 im Test
Leises Rauschen hinterm Monitor

Unterm Tisch, auf dem Tisch oder hinter den Bildschirm geklemmt: HPs Z2 Mini Workstation ist ein potentes, wenn auch nicht gerade sehr preiswertes Komplettsystem. Den Preis ist der PC aber wert, denn er ist leise, modular und kann einfach gewartet werden. Der Admin dankt!
Ein Test von Oliver Nickel

  1. HP Pavilion Gaming Hardware für Gamer, die sich Omen nicht leisten wollen
  2. Chromebook x2 HP präsentiert Chrome-OS-Detachable mit Stift
  3. Laserjet Pro M15w und M28w HPs Laserdrucker schrumpfen auf 34 Zentimeter Länge

    •  /