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Konkurrenz für Kohlenstoff-Nanoröhren

Forscher entdecken zweidimensionales Fulleren

Forscher an den Universitäten Manchester (Großbritannien) und Chernogolovka (Russland) haben eine neuen, nur ein Atom dicken Stoff entdeckt, eine neue Materialklasse, die möglicherweise zu einem Computer aus nur einem Molekül führen kann.

Artikel veröffentlicht am ,

Das Forscherteam um Professor Andre Geim konnte einzelne Ebenen von Kohlenstoffatomen aus Graphit-Kristallen extrahieren, was zur Herstellung des dünnen Stoffes geführt habe. Das "Atom-Blatt" sei stabil, hochgradig flexibel, stark und erstaunlich leitend, so die Forscher. Der Nanostoff zählt zur Familie der Fullerene und sei das erste zweidimensionale Fulleren, das entdeckt wurde.

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Die Forschung konzentrierte sich dabei in erster Linie auf die elektronischen Eigenschaften des Kohlenstoff-Nanostoffes. Unter Verwendung von Standardtechniken, wie sie in der Chip-Herstellung genutzt werden, konnten die Forscher einen ambipolaren Feld-Effekt-Transistor herstellen, der unter Raumbedingungen funktioniert. Zudem fanden Forscher heraus, dass sich Elektronen in dem Stoff nahezu ohne Streuung über Submikron-Distanzen bewegen können. Dies sei vor allem für schnelle Transistoren von großer Bedeutung.

Nach Ansicht der Forscher ist der Stoff mit Kohlenstoff-Nanoröhren vergleichbar, was auch für die Anwendungen gelte. All die Anwendungsmöglichkeiten, die für Kohlenstoff-Nanoröhren denkbar seien, könnten auch mit dem Graphene umgesetzt werden, erklärt Professor Geim.

Allerdings arbeiten die Forscher noch mit Graphene-Stücken, die nur einige Mikron groß sind. Um in der Chip-Herstellung eingesetzt zu werden, seien Wafer von einigen Zoll notwendig.



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:-) 24. Okt 2004

Forscher entdecken zweidimensionales Fulleren Forscher an den Universitäten Manchester...

Wizard 24. Okt 2004

Aber wenn die Atome auf einer Ebene angeordnet sind, kann man imo ohne Bedenken von...

:-) 23. Okt 2004

...wenn sich englischer und russischer Humor paart...

:-) 23. Okt 2004

Nun ja, die haben halt ultraflache Atome...

Martin 22. Okt 2004

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