• IT-Karriere:
  • Services:

Verzweifelungstat: palmOne erstattet Kaufpreis vom Treo 600

Kostenlose 14-Tage-Testphase soll Absatz vom Treo 600 ankurbeln

PalmOne bietet Interessenten des Treo 600 an, das PalmOS-Smartphone 14 Tage zu testen und bei Nichtgefallen den Kaufpreis zurückzubekommen. Mit dieser Verzweifelungstat versucht palmOne den geringen Absatz vom Treo 600 in Deutschland anzutreiben, was Handspring vor genau zwei Jahren mit einer ähnlichen Aktion ebenfalls schon mal versuchte - allerdings ohne großen Erfolg.

Artikel veröffentlicht am ,

Ob der aktuellen Aktion von palmOne größere Erfolgsaussichten beschieden sind als dem damaligen Handspring-Angebot, darf bezweifelt werden. Denn im Unterschied zu der Handspring-Aktion muss der Treo 600 dieses Mal vorab bezahlt werden.

Stellenmarkt
  1. HIS Hochschul-Informations-System eG, Hannover
  2. ENERCON GmbH, Aurich bei Emden, Bremen

Mitte Oktober 2002 bot Handspring, die mittlerweile von palmOne (damals Palm) aufgekauft wurden, den Vorgänger des Treo 600 Interessenten kostenlos 14 Tage zum Ausprobieren an. Entschied man sich, den Treo 270 zu behalten, wurde dann der Kaufpreis von der Kreditkarte abgebucht. Das damalige Top-Produkt von Handspring, der Treo 270, sollte so in Deutschland mehr Abnehmer finden, nachdem sich das Gerät nur sehr schleppend verkauft hatte. Denn keiner der vier deutschen Mobilfunknetzbetreiber hatte das Gerät in sein Sortiment genommen und so war der Treo 270 in Deutschland - im Vergleich zu subventionierten Smartphones anderer Hersteller - nur zu hohen Preisen zu bekommen.

Mit einer vergleichbaren Aktion versucht nun auch palmOne, den Absatz vom aktuellen Treo 600 anzukurbeln. Bis zum 31. Dezember 2004 befristet kann man den Treo 600 innerhalb von 14 Tagen zurückgeben, muss aber dieses Mal das Smartphone bereits bei Erhalt bezahlen. Zudem koppelt palmOne eine Rückgabe daran, dass entsprechende Kunden einen Fragebogen ausfüllen und diesen mit intaktem Gerät in der Originalverpackung und Kaufbeleg an den Händler geben müssen. Werden all diese Anforderungen erfüllt, erhält man bei Nichtgefallen den entrichteten Kaufpreis vom Treo 600 zurück. Die Aktion von palmOne gilt für alle Modelle des Treo 600, die zwischen dem 15. Oktober und dem 31. Dezember 2004 gekauft wurden. Nach dem Fernabsatzgesetz können über das Internet bestellte Waren generell ohne Angabe von Gründen und ohne Ausfüllen eines Fragebogens innerhalb von 14 Tagen umgetauscht werden.

Dieses Angebot gilt jedoch nur einmal pro Kunde und Unternehmen, so dass etwa eine Firma diese Möglichkeit nur maximal einmal in Anspruch nehmen kann. Außerdem muss ein Händler ausdrücklich an dieser Aktion teilnehmen und man muss sich als Kunde vorab darüber informieren, ob der gewählte Händler dies tut. Informationen darüber, welche Händler diese Aktion unterstützen, erhält man über die entsprechenden Distributoren.

Da die aktuelle Testaktion von palmOne mit weitaus mehr Beschränkungen versehen ist als die damalige Treo-270-Aktion, stehen die Chancen nicht sonderlich gut, dass damit der Absatz vom Treo 600 in Deutschland nennenswert erhöht werden kann. Auch die Treo-270-Aktion konnte nicht verhindern, dass das PalmOS-Smartphone in Deutschland nur ein Nischendasein fristete. Gleiches steht nun offenbar auch dem Treo 600 bevor, da immer noch keiner der vier deutschen Mobilfunknetzbetreiber das PalmOS-Smartphone samt Vertrag und preisreduzierender Subventionierung anbietet.

Höchstwahrscheinlich noch im Oktober 2004 wird palmOne mit dem Treo 650 ein weiteres Modell der Treo-Reihe vorstellen, zu dem die Gerüchteküche bereits alle technischen Daten hinausposaunt hat. In den vergangenen Tagen untermauerten verschiedene zu früh geschaltete Webseiten bei palmOne sowie ein vorzeitig veröffentlichter Bericht bei einem US-Magazin die baldige Ankündigung des Treo 650 abermals. Dieser Treo 650 wird dann aber nicht den Treo 600 ersetzen, sondern ergänzen und so die Treo-Familie ausbauen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 519€ statt 553,30€ im Vergleich
  2. (aktuell u. a. Hasbro Nerf Laser Ops für 21,99€, HP X27i Gaming-Monitor 339€, AK Racing Gaming...
  3. (aktuell u. a. Blade Hawks RGB Gaming-Mauspad für 20,90€, Vooe Powerbank 26.800 mAh für 21...
  4. (u. a. Samsung UE65RU8009UXZG für 677€, Huawei Medipad T5 für 159€, Lenovo Idealpad L340 für...

Leser 22. Okt 2004

Hm ich habe viel mehr die Befürchtung, dass die Aktion auf einer Kampagne einer...

Leser 22. Okt 2004

Hallooo wacht doch mal alle endlich auf! WEDER das Treo, noch irgend ein PocketPC...

Leser 22. Okt 2004

Hm also sosehr ich Dir in Sachen Akkuleistung zustimmen muss - mein Tungsten C hält auch...

mE 21. Okt 2004

Wie wärs wenn sie das Teil einfach BILLIGER machen? Ich kann meiner Frau (und eigentlich...

Phil o'Soph 21. Okt 2004

Ist doch nett. Telefonieren mit BT-Headset und beide Hände frei, um auf dem PDA Notizen...


Folgen Sie uns
       


Wo bleiben die E-Flugzeuge? (Interview mit Rolf Henke vom DLR)

Wir haben den Bereichsvorstand Luftfahrt beim DLR gefragt, was Alternativen zum herkömmlichen Flugzeug so kompliziert macht.

Wo bleiben die E-Flugzeuge? (Interview mit Rolf Henke vom DLR) Video aufrufen
Dell Ultrasharp UP3218K im Test: 8K ist es noch nicht wert
Dell Ultrasharp UP3218K im Test
8K ist es noch nicht wert

Alles fing so gut an: Der Dell Ultrasharp UP3218K hat ein schön gestochen scharfes 8K-Bild und einen erstklassigen Standfuß zu bieten. Dann kommen aber die Probleme, die beim Spiegelpanel anfangen und bis zum absurd hohen Preis reichen.
Von Oliver Nickel

  1. Dell Anleitung hilft beim Desinfizieren von Servern und Clients
  2. STG Partners Dell will RSA für 2 Milliarden US-Dollar verkaufen
  3. Concept Duet und Concept Ori Dells Dualscreen-Geräte machen Microsoft Konkurrenz

Gesetzentwurf zum Leistungsschutzrecht: Acht Wörter sollen reichen
Gesetzentwurf zum Leistungsschutzrecht
Acht Wörter sollen reichen

Auszüge von mehr als acht Wörtern sollen beim Leistungsschutzrecht lizenzpflichtig werden, von Vorschaubildern ist keine Rede mehr.
Von Justus Staufburg

  1. Medienstaatsvertrag Droht wirklich das Ende des Urheberrechts?
  2. Leistungsschutzrecht Drei Wörter sollen ...
  3. Leistungsschutzrecht Memes sollen nur noch 128 mal 128 Pixel groß sein

Coronavirus: Spiele statt Schule
Coronavirus
Spiele statt Schule

Wer wegen des Coronavirus mit Kindern zu Hause ist, braucht einen spannenden Zeitvertreib. Unser Autor - selbst Vater - findet: Computerspiele können ein sinnvolles Angebot sein. Vorausgesetzt, man wählt die richtigen.
Von Rainer Sigl

  1. CCC "Contact Tracing als Risikotechnologie"
  2. Coronapandemie Robert Koch-Institut sammelt Gesundheitsdaten von Sportuhren
  3. Google Chrome rollt Regeln für Same-Site-Cookies vorerst zurück

    •  /