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Papierdünne Displays von Bridgestone

Reifenhersteller will Massenproduktion schon 2005 beginnen. Der Reifenhersteller Bridgestone will offenbar in Zukunft auch Displays bauen. Dazu hat das Unternehmen eine Technik entwickelt, die es erlauben soll, papierdünne Displays zu fertigen. Bereits 2005 will man mit der Massenproduktion starten, berichtet die japanische Zeitung Nihon Keizai Shimbun.
/ Jens Ihlenfeld
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Bridgestone nutzt dabei weiße und schwarze Polymer-Partikel mit einem Druchmesser von rund 10 Mikron, die zwischen einem Glas- oder Plastiksubstrat eingeschlossen sind. Diese sollen sich im Vergleich zu LCDs mit einem sehr einfachen elektronischen Mechanismus kontrollieren lassen, um Schwarz-Weiß-Bilder zu erzeugen, heißt es in dem Bericht(öffnet im neuen Fenster).

Da die angezeigten Grafiken auch ohne Strom erhalten bleiben, soll der Stromverbrauch der Displays deutlich geringer ausfallen als bei herkömmlichen LCD-Panels. Ein erstes Display mit einer Diagonale von 4,5 Zoll soll an ein europäisches Unternehmen verkauft werden, das dies in elektronischen Preisschildern einsetzen will. Diese sollen neben Namen und Preis der Produkte auch Bilder und zusätzliche Produktinformationen anzeigen können.

Das gesamte Display soll bei Verwendung von Glassubstrat rund 1 mm dick sein und zu ähnlichen Preisen verkauft werden wie Monochrom-LCDs, die heute in elektronischen Preisschildern zum Einsatz kommen. Ende 2005 will Bridgestone dann auch Displays mit Plastiksubstrat fertigen können. Diese sollen dann nur noch etwa 0,25 mm dick sein. Auch farbige Versionen und noch dünnere Displays sind geplant.


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