Forschung: Deutschland hinkt beim E-Government hinterher
Seit Bundeskanzler Gerhard Schröder im September 2000 angekündigt hat, sämtliche internetfähigen Dienstleistungen der Bundesverwaltung bis zum Jahre 2005 online anzubieten, laufen in Deutschland die verschiedensten E-Government-Initiativen wie BundOnline 2005, Media@Komm, Deutschland Online sowie zahlreiche Initiativen auf Landesebene. Ziel ist es, eine "digitale Verwaltung" aufzubauen. Bisher liefern viele der Initiativen nicht den gewünschten Erfolg, so die Autoren der Studie.
Ibi research analysiert in dem Report die derzeitigen Rahmenbedingungen, untersucht Beispiele auf europäischer Ebene und arbeitet die zentralen Erfolgsfaktoren heraus. Daraus werden Handlungsempfehlungen für das Government-to-Business in Deutschland abgeleitet.
Die Rahmenbedingungen für weitere Angebote haben sich der Studie nach bereits deutlich verbessert. Mit DeutschlandOnline existiert demzufolge eine ebenenübergreifende E-Government-Strategie. Weitere Bestrebungen wie das Bündnis für elektronische Signaturen oder auch die Schaffung und Verwendung von Basiskomponenten sowie einzelne Best-Practice-Lösungen weisen nach Ansicht der Forscher in die richtige Richtung.
Erfolgreiches E-Government erfordert eine Neuausrichtung der öffentlichen Verwaltung. Die verwaltungsinternen Prozesse müssen grundlegend überarbeitet werden, so die Studie.



