Weitere Kampagne gegen Softwarepatente in der EU
"Softwarepatente werden wettbewerbswidrig eingesetzt, behindern die Innovation und würden die ganze Wirtschaft und Gesellschaft teuer zu stehen kommen" , sagte Florian Müller. "Unter dem Strich schaffen sie mehr Unrecht als Recht. Es gibt nur eine kleine Gruppe von Leuten im Patentwesen, die von ihnen profitieren würden, und einige große US-Unternehmen führen etwas im Schilde. Das öffentliche Interesse muss sich durchsetzen, denn jeder Bürger, jedes Unternehmen und jede Regierung in Europa müsste für einen solch gewaltigen Fehler einen hohen Preis bezahlen."
Die Kampagne will die eigene Sicht zum Thema Softwarepatente vor allem in einfachen Worten darstellen, um die Problematik, die aus Sicht von Müller besteht, einer breiten Öffentlichkeit nahe zu bringen. Er wirft der anderen Seite vor allem Desinformation über Softwarepatente vor. Müller, selbst als Softwareentwickler tätig, sieht seine Arbeit durch das Urheberrecht ausreichend geschützt.
Die Website der Kampagne(öffnet im neuen Fenster) soll Inhalte in allen EU-Amtssprachen bereitstellen, derzeit stehen die Informationen in Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Lettisch, Litauisch, Niederländisch, Polnisch, Portugiesisch, Spanisch, Tschechisch und Ungarisch zur Verfügung. Weitere Übersetzungen sind in Arbeit.