Nforce4 - Nvidias PCI-Express-Chipsatz für AMD64 ist da
Nvidia hat drei verschiedene Nforce4-Chipsätze angekündigt: den Nforce4, den Nforce4 Ultra und den Nforce SLI. Der Einsteiger-Chipsatz Nforce4 bietet einen x16-PCI- und drei x1-PCI-Express-Steckplätze, Serial ATA (SATA) und Gigabit-Ethernet. Der Nforce4 Ultra entspricht dem einfachen Nforce weitgehend, bietet aber das schnellere SATA II (3 statt 1,5 GBit/s). Der Nforce4 SLI schließlich kommt mit zwei PCI-Express-Grafiksteckplätzen (x16 und x8), SATA II und ebenfalls Gigabit-Ethernet.
Alle drei bringen eine Onboard-Firewall, die anders als bei älteren Nforce-Chipsätzen nicht mehr im Treiber, sondern in der Mainboard-Firmware zu sitzen scheint. Eine TCP-Offload-Engine soll die CPU zudem von TCP/IP-Verarbeitung entlasten, zumindest in Verbindung mit Microsofts TCP "Chimney", das vom Windows Server 2003 und dem noch nicht erschienenen Windows-XP-Nachfolger Longhorn unterstützt wird. Schließlich hat Nvidia noch eine automatische Mainboard-Leistungsoptimierung spendiert.
Die ersten Mainboards und Komplett-PCs mit den drei neuen Nforce4-Chipsätzen erwartet Nvidia für Ende Oktober, Anfang November 2004 von Abit, ABS, Acer, Asus, Biostar, Chaintech, Cyberpower, DFI, EPoX, Gigabyte, Ibuypower, Jetway, MSI, NEC, PC Club, Shuttle Computer, Soltek, Velocity Micro und ZT Group. Damit müssen sich VIA Technologies und Partner beeilen, wenn sie wirklich die ersten AMD64-Mainboards mit PCI-Express ausliefern wollen. VIA Technologies hat Partner-Mainboards mit seinen entsprechenden Chipsätzen VIA K8T890 und K8T890 Pro ebenfalls für Ende Oktober, Anfang November 2004 in Aussicht gestellt.
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