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Neues Aldi-Notebook mit DL-DVD-Brenner, DVI und DVB-T

Auslieferung am 20. Oktober 2004 bei Aldi Nord und Aldi Süd. Es gibt wieder ein neues Aldi-Notebook, diesmal ein Centrino-Gerät mit stromsparendem Pentium M 735, 15-Zoll-XGA-LCD, Mobility Radeon 9650, DVI-Ausgang und Dual-Layer-DVD-Brenner. Zum Lieferumfang gehört auch ein externer Hybrid-Fernsehtuner für FM-Radio, Analog-TV und terrestrisches Digitalfernsehen (DVB-T).
/ Christian Klaß
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Das von Medion stammende Centrino-Notebook mit der Modellnummer MD 42200 basiert auf einem Intel-Notebook-Prozessor vom Typ Pentium M 735 (1,7 GHz, 2 MByte L2-Cache, 400 MHz Systembus) und einem Mainboard mit Intel-855-PM-Chipsatz. Auf diesem steckt ein vermutlich etwas höher getakteter, spieletauglicher und mit 64 MByte eigenem Grafikspeicher ausgestatteter ATI-Grafikchip vom Typ Mobility Radeon 9600, den Aldi als Mobility Radeon 9650 bezeichnet.

Die 512 MByte Hauptspeicher können nur erweitert werden, wenn dafür eines oder beide der eingesteckten 256-MByte-SO-DIMMs ausgetauscht werden. Die im Notebook steckende Hitachi-Festplatte speichert 80 GByte Daten, zur Archivierung kann der eingangs erwähnte DVD-Brenner von Pioneer genutzt werden. Dieser versteht sich auf DVD-R/RW, DVD+R/RW, DVD+R-DL und CD-R/RW, wobei Aldi bisher keine Schreibgeschwindigkeiten nannte.

Erweitert werden kann das Gerät per PC-Card-Steckplatz (PCMCIA Typ II). Ein integrierter Multikartenleser liest und schreibt SD, MMC, Memory Stick (auch Pro) und Compact Flash (inkl. Microdrive). Ein Diskettenlaufwerk ist nicht integriert, was aber bei aktuellen Notebooks selten der Fall ist.

Zu den Schnittstellen zählen unter anderem 54-Mbps-WLAN (IEEE 802.11b/g, Intel PRO/Wireless 2200), Fast-Ethernet, ein internes Modem, dreimal USB 2.0, einmal Firewire (IEEE 1394), Infrarot, analoger 6-Kanal-Sound, ein digitaler Sound-Ausgang (SPDIF), ein DVI-I- und ein Fernseh-Ausgang. Für den DVI-Ausgang wird ein VGA-Adapter mitgeliefert. Das im Notebook steckende LCD-Panel stammt von Samsung und bietet die für diese Notebook-Preisklasse üblichen 1.024 x 768 Pixel.

Der in den PC-Card-Steckplatz zu steckende externe Hybrid-Fernsehtuner versteht sich auf DVB-T, Analog-TV und FM-Radio. Entsprechende Software, um das Aldi-Notebook als Fernseher, Videorekorder und DVD-Player nutzen zu können, wird – ebenso wie eine Fernbedienung – mitgeliefert.

Als Betriebssystem dient Microsofts Windows XP Home Edition inkl. Service Pack 2 (SP2), zur weiteren Software gehören die Microsoft Works Suite 2005, der Flight Simulator 2004, Multimedia-Anwendungen wie PowerDVD 5, PowerDirector 3.0 SE, PowerCinema, PowerProducer 2.0 Gold und Medi@Show sowie Nero Burning ROM 6 OEM, ein vorinstalliertes DivX sowie die AOL-Einwahlsoftware in der Version 9.0. In der mitgelieferten Tragetasche kann das 2,7 kg schwere Aldi-Notebook verstaut werden. Der Lithium-Ionen-Akku soll laut Medion bis zu vier Stunden durchhalten.

Inklusive 36 Monaten Garantie sowie ganzjähriger Service-Hotline kostet das Medion MD42200 bei Aldi 1.299,- Euro. Sowohl Aldi-Nord(öffnet im neuen Fenster) als auch Aldi-Süd haben es für den 20. Oktober 2004 angekündigt.

Nachtrag vom 19. Oktober 2004, 13:30 Uhr:
Auf Nachfrage von Golem.de gab ATI an, dass es sich bei dem verwendeten Grafikchip Mobility Radeon 9650 um einen abgespeckten Mobility Radeon 9700 handelt, der anstelle einer 128-Bit-Schnittstelle nur mit einer 64-Bit-Schnittstelle aufwartet. Während die Features also gleich bleiben, gibt es laut ATI "kleine Performancenachteile im 3D-Bereich."


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