SCO nimmt neue Ziele ins Visier
Groklaw, vom Beobachter zur Zielscheibe?
Bislang berichtete und kommentierte Groklaw.net nur akribisch die Rechtsstreitgkeiten von SCO und insbesondere deren Feldzug gegen Linux, um SCOs PR-Abteilung etwas entgegenzusetzen. Nun nimmt SCO Groklaw selbst ins Visier, wobei SCO in diesem Fall nicht den Gang vor Gericht sucht.
Wie in den letzten Tagen bekannt wurde, will SCO zum 1. November 2004 Groklaw.net eine eigene Website entgegenstellen. Deren Ausrichtung wird schon im Namen deutlich: proSCO.net. Damit aber nicht genug: Gegenüber der US-Site Enterprise Linux IT erhob SCO-Chef Darl McBride weitere Vorwürfe gegen Groklaw.
Groklaw berichte einseitig und sei klar gegen SCO eingestellt. Kommentare zu Gunsten von SCO seien in der Vergangenheit wiederholt gelöscht oder scharf attackiert worden. SCO habe mehrfach versucht, die eigene Sicht der Dinge auf Groklaw darzustellen, entsprechende Kommentare seien aber nicht akzeptiert worden.
Groklaw-Gründerin Pamela Jones tritt McBrides Anschuldigungen entgegen. Sie könne sich nicht erinnern, einen Kommentar gelöscht zu haben, nur weil er für SCO war. Einfaches Rumtrollen sei aber nicht erwünscht.
Abgesehen davon, so Jones weiter, habe sie sich mehrfach um Stellungnahmen von SCO bemüht, sei aber in Telefonkonferenzen nie zu Wort gekommen und Nachfragen per E-Mail wurden nicht beantwortet. Zwar seien ihr seitens der PR-Agentur mehrfach Rückrufe und Antworten versprochen worden, erhalten habe sie aber bis heute keine. Auch sei es kein Problem, wenn SCO-Mitarbeiter, die sich als solche zu erkennen geben, ihre Meinung auf der Plattform äußern würden.
Im Übrigen will SCO laut Jones auf der eigenen Seite keine Kommentare zulassen.
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Die Seite protokolliert doch sicher den Browser Header und meine Ip mit um mich später zu...
verdammt ^^c
Am Donnerstags stands bei heise.
Doch ist sie und zwar gestern zu finden: http://www.heise.de/newsticker/meldung/52160